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2010-03(März)-12; MeDIA-Maier mit BiBeP beim Wiesbadener Filmkreis im BDFA Drucken E-Mail

wiesbaden_von_vorne

Wow, in Wiesbaden erwartete mich ein voll ausgestattest Kellerkino, in welchem auch das jährlichen BDFA-Festival zum Thema „Spielfilme“ stattfindet. Aus allen umliegenden Foto- und Filmclubs kamen die zahlreichen Gäste um ein zweigeteiltes Programm von mir präsentiert zu bekommen, welches zuvor in der Presse und durch E-Mail-Verteiler folgendermaßen angekündigt war.

Bildergeschichten

Wie gestaltet man aus seinen Dias oder Digitalbildern eine spannende Bilderschau? Der Medienprofi Achim Maier zeigt, wie man mit der modernen Technik seine Bilder anspruchsvoll präsentieren kann.

Eine Geschichte mit Bildern erzählen, die bewegen und für den Zuschauer spannend sind, welcher Hobbyfotograf oder -filmer möchte das nicht? Prämierte Beispielschauen aus verschiedenen Themenbereichen und multimediale Präsentationsbeispiele, die Herr Maier vorführen wird, sollen hierzu als neue Ideen dienen. Nicht nur die digitale Nachbearbeitung und Präsentation sowie die integrierte Bearbeitung von Video und Foto, sondern auch die Entwicklung guter Ideen und die Ausarbeitung eines sogenannten Storyboards werden die Themen des Medienprofis Achim Maier aus Untereisesheim bei Heilbronn sein, selbst Klubleiter in Neckarsulm innerhalb des AV-Dialog e.V., ein Verein für audiovisuelle Kommunikation. Der Referent erzählt aus der eigenen Praxis, wie man mit der digitalen Technik umgeht und sie optimal einsetzt, um seine Bilder besser zu präsentieren. Das kostenlose Seminar findet am Donnerstag, den 11. März ab 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) im Wiesbadener Filmkreis in den Kinoräumen der Leibnizschule in Wiesbaden, Zietenring 9 (Eingang Georg-August-Straße, Kellergeschoss) statt. Weitere Informationen unter www.wiesbadener-filmkreis.de und www.HDAV-Schule.de.

 

Toleranz und Verständnis empfand ich in meinem ersten Block, in welchem ausgesuchte Bildergeschichten gezeigt wurden, welche vor allem unsere Phantasie ansprechen und somit ein „aktives“ Mitdenken notwendig machen. Diese aktive Mitdenken geschieht fast unbewußt in unserem Kopf, genauer im Gehirn und dem kann sich kaum einer entziehen, es passiert also ganz automatisch. Natürlich funktioniert es noch besser wenn man sich öffnet und gewillt ist die Geschichte verstehen zu wollen, welche der Autor geschaffen hat. Aber selbst unkonzentrierte oder verschlossene und wenig tolerante Zuschauer  müssen in Anbetracht der wunderbaren Diaporamen aufgeben und sich ihren Gefühlen und Ihrer Phantasie hingeben. Meine Kommentare dabei reichen von deftig-grob bis hin zu philosophischen Feinsinnigkeiten und damit scheine ich die Kreativen unter den Zuschaueren direkt in ihrer Seele zu erreichen.wiesbaden_Achim_seitlich

Wichtig ist mir dabei immer, dass ich ablenke von der schnöden Technik, die halt da ist und deren man sich bedient, die aber auf die Gestaltungsfinessen und Dramaturgie nur wenig Einfluss hat. Vorbereitet durch meine erklärenden Worte kann so der unbedarfte Zuschauer recht schnell meine Aussage nachvollziehen, warum wir HDAV´ler sehr viel mehr mit Videofilmern  gemeinsam haben, als mit Einzelbildfotografen. Was uns verbindet ist das sequenzielle Denken und Handeln um eine Geschichte perfekt zu erzählen. Grundlage dafür sind natürlich das Foto und der Film, doch provozierend erkläre ich dazu in meinem Referat, dass die moderne Technik allein ja bereits selbständig gute Fotos und gute Filme aufnehmen kann. Unsere Kunst ist es dann aus diesen technisch guten Einzelheiten ein gemeinsames Produkt zu erschaffen, welches in sich stimmig, homogen, fließend und abgeschlossen rund ist.  Meine Beispiele belegten dies und so schaffe ich es fast immer (außer in Ingolstadt) das Publikum für unser gemeinsames Hobby zu begeistern.

Im zweiten Teil ist dann doch noch ein wenig Platz für die Technik und das Besondere an dem vorgestellten Programm ist, außer dass es kinderleicht zu handhaben ist, dass dies Software, mit welcher man also die guten Einzelteile zusammenbringen kann, kostenlos ist. Hier ernte ich dann regelmäßiges ungläubiges Kopfschütteln. Wie kann das sein, dass dieses überlegen Produkt für Videoschnitt mit Musikbearbeitung, welches kaum den PC-Arbeitsprozessor belastet, keinen Heller kostet? In der Erklärung mache ich es mir einfach. Der Hersteller möchte einfach noch mehr Fotografen undwiesbaden_von_vorne2 Videofilmer für unser Hobby begeistern und in der Hoffnung dass der ein oder andere tiefer in die Materie einsteigt und z.B. HDV-Videos einbinden will, wöfür er dann die Bezahlversionen braucht. Wenn ich dann auf die in einer kostenlosen Software umfangreichste und beste Hilfe verweise die ich kenne, sind alle Hemmungen dahin und fast jeder geht mit einer kostenlosen CD nach Hause um sich damit in Sachen HDAV zu versuchen.

So gebe ich die Hoffnung nie auf, dass zusammenwächst was zusammen gehört, nämlich das Geschichtenerzählen mit den Medien unserer heutigen Zeit, egal in welchen Club wir uns nun befinden.  In meinem Beitrag über den Besuch beim face (Film Amateur Club Esslingen) habe ich ausführlich beschrieben warum ich dieser Meinung bin und ich bemerke bei künstlerischen Fotografen und Videofilmern, dass bereits ein klein wenig ein Umdenken stattfindet.

 

Fotos oben: Achim´s Selbstauslöser, Fotos unten: Gerd Schmitt

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