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3-D-Effekt in der HDAV-Technik 
3-D wird die Vortragsszene, das Kino und auch das Fernsehen verändern. Mit der Digitaltechnik in Produktion und Wiedergabe ergeben sich neue Möglichkeiten und das Publikum scheint auch bereit zu sein mehr zu zahlen.

Grundlagen
Das dreidimensionale Sehen beruht auf der Stereoskopie. Rechtes und linkes Auge, in einem Abstand von etwa 65mm, geben unterschiedliche Bilder an unser Gehirn weiter. Die Differenzen zwischen diesen beiden Bilder ist umso grösser, je näher sich das Objekt befindet. Unser Gehirn ist damit in der Lage die dritte Dimension einer Szenerie zu berechnen, obwohl ja auf jedem Auge nur zweidimensionale Bilder entstehen! Der Mensch erfasst also seine Umgebung ( nur) mit beiden Augen. Dabei werden die Bilder vom rechten und linken Auge aus leicht versetzten Winkeln erfasst und vom Sehzentrum des Gehirns zu einem räumlichen Bild mit Ausdehnung in Höhe, Breite und Tiefe zusammenberechnet. Für die Erstellung dreidimensionaler Inhalte müssen also nur die beiden Teilbilder getrennt mit entsprechenden Systemen aufgezeichnet werden. Bei der Wiedergabe müssen sie dann auch über entsprechende Hilfsmittel als getrennte Halbbilder dem rechten und dem linken Auge zugeführt werden.

3-D-Effekt bei der Aufnahme
Um den 3D-Effekt bei der Film- oder Fernsehaufnahme zu realisieren, muss die Szene von zwei parallel ausgerichteten Fotos/Kameras aufgenommen werden. Diese zwei Szenen müssen dann wieder gleichzeitig wiedergegeben werden, und zwar so, dass jedes Auge der Zuschauer immer nur das entsprechende Bild, linke Kamera = linkes Auge; rechte Kamera = rechtes Auge, zu sehen bekommt. Bei Schwarzweissbildern wurde das mit der einfachen Rot-Grün-Brille ermöglicht. Für die Farbbildwiedergabe sind neue Techniken notwendig.

3-D-Technik mit Polfilterbrille
Der digitale Projektor zeigt pro Sekunde mindestens doppelt so viel Bilder (besser mehr) wie bisher im Kino mit 24. Dabei wird regelmässig zwischen linkem und rechten Bild abgewechselt. Synchron mit diesem Perspektivenwechsel ändert ein elektronischer Polarisationsfilter vor dem Projektor die Schwingungsebene (Polarisation) oder man arbeitet mit 2 Projektoren. Damit die Augen der Zuschauer diese unterschiedlichen Bilder richtig warnehmen, müssen die Zuschauer spezielle Brillen tragen, welche links und rechts unterschiedlich polarisiertes Licht durchlassen. Jedes Auge sieht dann entweder nur das rechte oder das linke Kamerabild. Das Gehirn berechnet dann daraus wieder die dritte Dimension. Die notwendige Trennung der beiden Bilder wird also über Polarisationsfolien vor der Projektionsoptik erreicht.  Neben dem Aufwand, der für das passive 3D-Erlebnis betrieben werden muss, bringt auch der Helligkeitsverlust durch die lichtschluckenden Polarisationsfilter Nachteile für die Bildqualität. Passive 3D-Projektion kann sowohl als Front- als auch als Rückprojektion erfolgen. Um jedoch eine hochwertige, dreidimensionale Bildqualität zu erhalten, sind Spezialleinwände und Screens erforderlich. Ohne geeignete Projektionsflächen drohen Geisterbilder und andere Bildfehler. Die Vorteile liegen in der sehr klaren Trennung der Halbbilder und der wenig ermüdenden Wirkung auf die Augen

3-D-Technik mit Shutterbrille
Bei diesem Verfahren tragen die Zuschauer eine sogenannte Shutter-Brille. Diese verfügt über Gläser, welche sich in Sekundenbruchteilen verdunkeln und wieder öffnen lassen. Das geschieht ferngesteuert durch das Projektionssystem, welches jedem Auge pro Sekunde ca 70mal das entsprechende Bild (links oder rechts) anbieten. Dieser rasche Wechsel wird vom Zuschauer nicht wahrgenommen. Das Gehirn berechnet dann daraus wieder die dritte Dimension. Diese neueren, sogenannten aktiven Projektionssysteme für die räumliche Darstellung von Fotos und Filmen kommen also mit nur einem Projektor aus. Durch die hohe Frequenz nimmt der Betrachter die Unterbrechung nicht wahr. Doch diese Methode hat große Vorteile: Es wird nur ein Projektor benötigt und eine einfache, weiße Leinwand reicht als Projektionsfläche. Der Betrachter muss nicht unbedingt mittig zur Leinwand sitzen und es gibt auch keinen Helligkeitsverlust durch Polarisationsfilter. Nachteilig wirken sich die höhere Ermüdung der Augen aus und die Gefährlichkeit für Menschen, die unter Epilepsie leiden, durch den schnellen Bildwechsel

3-D-Technik für den Bildschirm
Ein Filter vor dem Bildschirm eines LCD-Monitors oder Fernsehers hat den Effekt, dass das rechte und linke Auge, aus verschiedenen Blickrichtungen, jeweils ein unterschiedliches Bild sehen. Dadurch entsteht im Gehirn wieder der 3-D-Eindruck. Damit dieser Effekt optimal wirken kann werden spezielle Lochmasken oder Lentikularlinsen verwendet. Insgesamt werden acht (mit Lentikularlinsen neun) unterschiedliche Ansichten realisiert. An den meisten Stellen des Betrachterraums kann der Zuschauer, selbst wenn er sich bewegt, ein korrektes 3-D-Bild wahrnehmen.

3-D Ausblick

Anfang des Jahres 2010 wurde nun der erste mobile Projektor für die Projektion dreidimensionaler Bilder und Filme vorgestellt (siehe www.HDAV-NEWS.de ) Auf Basis seiner Technik kann er mit nur einem Objektiv 3D-Effekte darstellen. Durch hohe Bildfrequenz, Helligkeit und selbstkalibrierende 3D-Technik verspricht er, den 3D-Boom jetzt auch auf den Heimkino- und Spielebereich zu übertragen. 

 

weitere Infos bei der DGS http://www.stereoskopie.org/

http://www.stereoforum.org/