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AVStumpfl-Tutorial zu Wings Platinum 02.4 Objekt Handhabung Drucken E-Mail

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Bildfolgen und Objekte bearbeiten

Als Voraussetzung für diese Übung sollten Sie den Media-Pool schon mit Mediendateien gefüllt haben, siehe Übung Bilder und Ton erfassen. Danach kann es mit dem Arrangieren der Show in der Timeline losgehen. In dieser Übung lernen Sie, wie Sie Objekte bearbeiten und wie Sie die vordefinierten Kurven und Effekte verwenden können. Wie schon erwähnt, können Sie misslungene Arbeitsschritte oder "Fehlklicks" rückgängig machen oder auch wiederherstellen. Die Tasten und finden Sie oben in der Symbolleiste unter dem Hauptmenü.

Info für Quereinsteiger

Falls Sie gleich aus einem der Beispiel-Projekte hierher gesprungen sind, können Sie diese Übung auch mit Audiodateien ausführen, die den in Ihrem Projekt vorhanden sind. Besser ist es jedoch, wenn Sie mit den Dateien von der Wings Platinum DVD arbeiten, die normalerweise bei der Installation von Wings Platinum auf die Festplatte kopiert worden sind. Falls Sie nicht wissen, wo die Daten liegen und wie Sie die Medien in Ihr Projekt bekommen, gehen Sie zunächst zur Übung Bilder und Ton erfassen.

Objekte bearbeiten

Wie Sie zuvor schon erfahren haben, ist das Bearbeiten der (Medien-)Objekte identisch und deshalb sind alle nachfolgenden Erläuterungen praktisch für alle Medientypen gültig. Wir beginnen hier mit ein paar grundsätzlichen "Fingerübungen".

  1. Falls noch nicht geschehen, laden Sie jetzt Ihr Projekt Übung 1. Nach dem Starten von Wings Platinum erscheint ja der Dialog Neues Projekt erstellen und wenn Sie dann links Letzte Projekte anklicken, erscheint eine Liste, in der auch Ihre Übung zu finden ist.

  2. Klicken Sie im Media-Pool auf die Kategorie Bilder und wählen Sie ggf. darunter einen Ordner, um rechts die gewünschten Bilder anzuzeigen. Fassen Sie ein Bild mit der Maus ganz links in der Zeile am Symbol an und ziehen Sie es bei weiterhin gedrückter Maustaste in eine Bildspur, die Sie am Bildsymbol mit dem Kaktus erkennen. Nach dem Loslassen der Maustaste entsteht ein Objekt. Hinweis: Einfacher ist das Anfassen, wenn im Media-Pool Leuchtpult-Ansicht wählen.

  3. Für das Bearbeiten ist die Werkzeugleiste oben links neben der Timeline von zentraler Bedeutung. Normalerweise sollten sich die Werkzeuge in Standardeinstellung befinden. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, klicken Sie über der Werkzeugleiste auf Werkzeuge zurücksetzen, um ein Reset der Werkzeuge auszuführen. Nun können Sie das Objekt in der Infozeile anfassen (A) und verschieben und zwar zeitlich (nach links oder rechts) oder auch auf andere Bildspuren. Falls dies einmal nicht möglich ist, kontrollieren Sie, ob das Bewegen-Werkzeug auf Freie Bewegung eingestellt ist.

Sie können sich eine Liste mit den Werkzeugen ausdrucken und dieses Blatt neben die Tastatur legen, um sich die Werkzeuge und deren Tastenkürzel leichter einzuprägen. Klicken Sie Werkzeugliste drucken.

  1. Fassen Sie den Anfang des Objektes an (B) und verlängern oder verkürzen Sie es. Sie können das Ende auf gleiche Weise verändern, wobei sich Ein- und Ausblendzeit nicht ändern. Das gelbe Kurvenband repräsentiert ja den Verlauf der Transparenz. Wenn es oben im Objekt verläuft, hat das Bild volle Deckkraft und wenn die Kurve unten die Infozeile erreicht hat, ist es völlig transparent.

  2. Um die Ein- oder Ausblendzeit verändern zu können, aktivieren Sie mit der rechten Maustaste das Werkzeug Ein-/Ausblendungen strecken/stauchen. Wenn Sie nun Anfang oder Ende mit der Maus ziehen (C), verändert sich die Ein- bzw. Ausblendzeit. Die Zeit wird am oberen Knotenpunkt angezeigt, wenn Sie ihn markieren. Die Gesamtdauer des Bildobjekts erkennen Sie in der Infozeile links neben dem Namen. Wie Sie die Zeitanzeige modifizieren können... Stellen Sie das Werkzeug wieder zurück auf Ein-/Ausblendungen verschieben.

    ...finden Sie unter Optionen - Globale Optionen - Objekte. Sie können statt der Gesamtdauer auch die Standzeit eines Objektes anzeigen lassen oder die Anzeige ganz ausschalten.

    Für Anzeige an Knotenpunkten klicken Sie im Hauptmenü Ansicht auf Knotenpunkte beschriften Nur selektierte Punkte.

  3. Testen Sie die Wirkung in der Vorschau. Falls das Screen-Fenster nicht sichtbar ist, klicken Sie in der Symbolleiste unter dem Hauptmenü auf Screens anzeigen, Schnellanwahl ist mit F10 möglich. Schieben Sie den Locator mit der Maus vor das Objekt und drücken Sie die große Leertaste, um das Objekt abzuspielen. Drücken der Esc-Taste stoppt die Wiedergabe.

  4. Für das Starten der Wiedergabe gibt es übrigens noch eine andere Möglichkeit: Wenn Sie in den leeren Bereich einer Spur klicken und den Locator positionieren, brauchen Sie bei weiterhin gedrückter linker Maustaste zusätzlich nur kurz die rechte Maustaste zu drücken. Zum Stoppen reicht ein Klick in die Timeline. Wenn Sie das ein paarmal geübt haben, geht das extrem schnell.

  5. Ziehen Sie ein zweites Bild aus dem Media-Pool in die Bildspur und schieben Sie das entstandene Bildobjekt (D) über das erste, so dass im Überlappungsbereich eine Überblendung entsteht.

  1. Fassen Sie die Überblendung im schraffierten Bereich an (E), am Mauszeiger muss ein X-Symbol erscheinen, und verschieben Sie die Überblendung zeitlich nach links oder rechts. Auf diese Weise können Sie Überblendungen auch dem Musiktakt anpassen, doch dazu später mehr.

  2. Verändern Sie nun die Länge der Überblendung. Dafür müssen Sie wieder das Werkzeug Ein-/Ausblendungen strecken/stauchen aktivieren. Um nicht ständig die Werkzeuge mit der Maus umschalten zu müssen, sollten Sie sich angewöhnen, diese mit Tasten zu aktivieren. Klicken Sie zunächst auf , um ein Reset der Werkzeuge auszuführen. Solange Sie die Taste D gedrückt halten, ist   Ein-/Ausblendungen strecken/stauchen aktiviert. Drücken Sie also die Taste D und ziehen Sie dann den Anfang (F) oder das Ende der Überblendung mit der Maus. Wenn dabei die Überblendzeit numerisch angezeigt werden soll, markieren Sie zuvor einen oberen Knotenpunkt der Überblendung durch Draufklicken.

  3. Spielen Sie nun die Überblendung in voller Bildschirmgröße ab. Klicken Sie vor das erste Objekt, um den Locator zu positionieren. Drücken Sie die F5-Taste, worauf der Präsentations-Modus gestartet wird und das Vollbild erscheint. Drücken Sie nun die Leertaste für das Starten der Wiedergabe. Sie können die Wiedergabe durch Drücken der Esc-Taste stoppen, nochmaliges Drücken verkleinert den Screen wieder auf Fenstergröße.

  4. Markieren Sie nun im Media-Pool mehrere Bilder. Das funktioniert ähnlich wie im Windows-Explorer:

    • Bei gedrückter Strg-Taste können Sie per Mausklick addierend markieren.

    • Bei gedrückter Shift-Taste werden alle zwischen zwei Mausklicks liegenden Dateien markiert.

    • Zusätzliche Alternative: Wenn Sie mit der rechten Maustaste in den Media-Pool klicken, erscheinen im Kontext-Menü sechs verschiedene Funktionen für die Selektion von Dateien. Probieren Sie diese einfach mal aus.

Sie können schon auf dem Leuchtpult im Media-Pool die Bilder in Bezug auf Überblendungen testen und eine sinnvolle Sequenz festlegen, wie Sie es im vorigen Kapitel gelernt haben. Falls Sie Quereinsteiger sind, finden Sie unter Sortieren auf dem Leuchtpult die nötigen Informationen.

  1. Ziehen Sie nun die markierten Bilder in die Bildspur hinter die schon vorhandenen Bildobjekte, worauf eine Überblendfolge entsteht. Die Aufblend-, Stand- und Abblendzeiten sind alle identisch und werden nach Standardvorgaben erzeugt. Diese Standardvorgaben können Sie selbst festlegen, damit sie künftig angewendet werden: Gestalten Sie ein Bildobjekt mit den gewünschten Zeitdimensionen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dieses Objekt und wählen Sie Kurve - Zeiten als Standard übernehmen. Wenn Sie nun eine weitere Bildfolge in eine Bildspur ziehen, wird sie mit den neuen Zeitvorgaben erstellt.

  2. Holen Sie sich jetzt ein Musikstück in die Timeline. Klicken Sie dafür auf die Kategorie Audio des Media-Pools und ziehen Sie aus den rechten Teil des Media-Pools die gewünschte Tondatei in eine Tonspur. Versuchen Sie nun Überblendungen von Bildern so zu positionieren, dass sie harmonisch zur Musik wirken. Sie können Überblendungen natürlich auch in der Länge variieren. Testen Sie die Wirkung zwischendurch immer wieder durch Abspielen der Sequenzen und üben Sie das bisher Gelernte.

  3. Wenn sich schon viele Objekte in der Timeline befinden, ist beim Verschieben das Werkzeug Folgeobjekte verschieben sehr nützlich, aktivieren Sie es mit der Maus oder durch Drücken von Q. Verschieben Sie nun die Überblendung (G), alle nachfolgenden Objekte werden dabei mitverschoben (H). Sie können die Überblendung auch direkt am Beginn anfassen, wenn des Werkzeug Ein-/Ausblendung verschieben aktiv ist, Schnellanwahl mit der A-Taste.

Das Werkzeug Folgeobjekte verschieben ist auch beim Verschieben von Objekten (I) und beim Justieren des rechten Randes von Objekten (Ausblendung) anwendbar. Probieren Sie die unterschiedliche Wirkungsweise einfach mal aus. Dies kann beispielsweise praktisch sein, wenn Sie eine Lücke benötigen, um ein neues Bild einzufügen.

  1. Nun soll noch ein Titel eingeblendet werden. Das Bild IMG_0369 eignet sich gut für eine Titeleinblendung, weil es große, ruhige Flächen hat. Für die Einblendung benötigen wir eine zweite Bildspur. Sollte Ihr Projekt nur eine Bildspur besitzen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Spurkopf der Bildspur (Symbol mit Kaktus) und wählen Sie Spur einfügen Bild.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Bildspur und wählen Sie Text-Objekt einfügen... Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf das Textobjekt und wählen Sie Eigenschaften. Geben Sie hier unter Text den Titel ein (J), als Schriftart wählen eine fette, z. b. Arial Black (K) und als Schriftgröße etwa 18 % (L). Wenn Sie mit einer Advanced-Lizenz arbeiten, können Sie noch einen Effekt hinzufügen, z. B. Soft Shadow 3D (M), den Sie anschließend mit Klick auf aktivieren.

  1. Falls die Spur mit dem Textobjekt unterhalb der Spur mit den übrigen Bildern liegt, fassen Sie sie am Spurkopf an und ziehen Sie sie über die andere Spur, damit die Schrift im Screen sichtbar wird. Schieben Sie das Textobjekt parallel, also zeitgleich, zum Bildobjekt IMG_0369, so dass sich eine Einblendung ergibt. Wenn Sie den Locator anfassen und verschieben, können Sie die Einblendung im Screen-Fenster sehen.

  1. Der Titel ist noch nicht gut im Screen platziert, was Sie mit Hilfe von In-Screen-Editing ändern können. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textobjekt und wählen Sie In-Screen-Editing, worauf im Screen ein gelber Rahmen mit Anfassern erscheint. Halten Sie nun die C-Taste gedrückt, fassen Sie der Titel im Screen mit der Maus an und schieben Sie ihn an die gewünschte Stelle (N). Damit der Screen wieder in normaler Ansicht erscheint, klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Screen und wählen Sie Pan/Zoom zurücksetzen.

  1. Falls sich der Titel während der Wiedergabe bewegt, haben Sie die C-Taste nicht im richtigen Moment gedrückt. Um dies zu beheben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den blau markierten Keyframe (O) und wählen Sie Eigenschaften. Klicken Sie nun unten rechts auf , worauf die Position für das gesamte Objekt gilt und der Dialog geschlossen wird. In den Workshops Kamerafahrt über Standbilder und Videos bearbeiten und integrieren lernen Sie mehr über In-Screen-Editing.

Doch im nächsten Schritt lernen Sie erst einmal, wie Sie den Titel mit einer modifizierten Kurve sanfter einblenden können und wie Sie den Titel mit einem Bewegungs-Effekt erscheinen lassen.

 

Vordefinierte Kurven verwenden

Sie können Überblendungen mit Kurven ganz individuell gestalten. Jedes Objekt hat vier orange Standardknotenpunkte, die Sie ja auch schon kennen gelernt haben. Sie werden von einem Kurvenband überspannt, das bei den verschiedenen Medien unterschiedliche Funktionen hat. Bei Bildern und Videos wird damit die Transparenz verändert. Bei Tonobjekten regelt das Kurvenband die Lautstärke. Mit den vordefinierten Kurven können Sie die Überblendcharakteristik sehr einfach verändern.

  1. Klicken Sie im Media-Pool auf die Kategorie Kurven und wählen Sie darunter den Ordner *Importiert. Hier finden Sie einige Überblendkurven, die beim Erstellen des Projektes aus einer Vorlage importiert wurden. Sollten bei Ihnen keine Kurven vorhanden sein, können Sie auch nachträglich noch welche hinzufügen, sieheImportieren aus anderen Projekten.

  2. Wenn Sie auf eine der Kurven klicken, erscheint die Kurve mit Ihren Knotenpunkten groß im Eigenschaften-Fenster. Fassen Sie nun im Media-Pool die Kurve Soft 2 vorn am Symbol an und ziehen Sie sie  auf die Einblendung des Titels und nehmen Sie z. B. Fade 3 für die Ausblendung.

  1. Starten Sie nun die Wiedergabe, um die neuen Kurven zu testen. Probieren Sie auf gleiche Weise andere Kurven aus und verändern Sie die Ein- und Ausblendzeiten, bis Ihnen die Wirkung harmonisch erscheint.

  2. Sie haben vielleicht bemerkt, dass beim Draufziehen der Kurven immer nur der Teil im Objekt ausgewechselt wird, den Sie beim Loslassen mit der Maus ausgewählt hatten. Insgesamt besteht eine Kurve aus drei Teilen: Einblendung, Mittelteil und Ausblendung. Wenn Sie im Media-Pool die Kurve Flash 1 oder Flash 2 anklicken, erkennen Sie im Eigenschaften-Fenster, dass diese Kurven nur im Mittelteil Knotenpunkte besitzen. Die anderen Kurven haben dagegen Knotenpunkt nur in der Ein- und Ausblendung.

  3. Ziehen Sie nun die Kurve Flash 2 auf den Mittelteil des Titels. Die Ein- und Ausblendung bleiben erhalten und der Mittelteil besitzt nun diesen Blinkeffekt. Schauen Sie sich den Effekt in der Wiedergabe einmal testweise an.

  1. Da dieser Effekt hier nicht besonders sinnvoll ist, sollten Sie ihn wieder entfernen. Ziehen Sie dafür beispielsweise die Kurve Soft 1 auf den Mittelteil. Da Soft 1 keine Knotenpunkte im Mittelteil hat, ist auch das Blinken verschwunden.

  2. Sie können nun auch die Crossfades anderer Objekte noch mit Kurven verbessern. Auch die Knotenpunkte in einer Kurve lassen sich noch verändern. Mehr dazu finden Sie unter Kurvenband bearbeiten. Wenn Ihnen für die Überblendung eine Kurve besonders gut gefällt, können Sie diese zur Standardkurve machen, indem Sie diese im Media-Pool doppelklicken. Sie ist am gelben Symbol und am roten Rand erkennbar.

  3. Im nächsten Schritt wollen wir erst noch andere Übergänge ausprobieren. Überblendungen sind zwar ein schönes Stilmittel, aber wenn die Motive keine gute Überblendung ergeben, sollten Sie Alternativen parat haben. Speichern Sie diesen Stand der Show, aber lassen Sie das Projekt geöffnet.

Alternativen zur klassischen Überblendung

Neben der Überblendung bietet Wings Platinum auch noch andere Möglichkeiten, Übergänge zu gestalten. Diese werden mit so genannten visuellen Effekten realisiert.

Wischeffekt

Dieser Effekt passt praktisch zu allen Motiven und ist sehr universell verwendbar.

  1. Schieben Sie nun den ersten Knotenpunkt des Bildobjekts nach oben, so dass es sofort mit voller Deckkraft beginnt (A). Anderenfalls überlagern sich die Einblendung und der Effekt. Markieren Sie nun das Bildobjekt, so dass in der Eigenschaftentabelle die Parameter erscheinen.

  2. Wählen Sie in der Eigenschaftentabelle die Registerkarte Bild und setzen Sie unter Ausgabe ein Häkchen vor Echtzeit-Effekte, worauf die Registerkarte Effekte erscheint.

  3. Klicken Sie auf das Pluszeichen vor Effekt 1 und dann in das Feld --Kein Effekt--, worauf der Auswahlbutton erscheint. Klicken Sie auf und wählen Sie AlphaWipe, worauf darunter fünf weitere Einträge erscheinen, die Sie jedoch so belassen können (B).

  1. Starten Sie nun die Wiedergabe, um den Effekt zu beurteilen. Das zweite Bild wird durch eine interne Maske mit weichem Rand freigegeben (C).

  2. Die Dauer des Effekts können Sie wie bei den Überblendungen ändern, indem Sie den "Crossfade"-Bereich verlängern oder verkürzen. Welche Wirkung die Effektparameter haben, finden Sie unter Wischblende durch Alpha-Wipe.

Bewegungseffekte

Eine andere Variante für einen Bildübergang ist das Bewegen von Bildern.

  1. Als Vorbereitung löschen Sie die zusätzlichen hellgelben Knotenpunkte in der Einblendung des Titels. Klicken Sie die Knotenpunkte mit gedrückter Strg-Taste an, um sie zu markieren. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf einen der markierten Knotenpunkte und wählen Sie Entfernen.

  2. Schieben Sie nun den oberen, orangen Standard-Knotenpunkt der Einblendung nach links, so dass die Einblendzeit praktisch null ist.

  1. Klicken Sie nun im Media-Pool auf die Kategorie Steuerspuren und wählen Sie darunter den Ordner *Importiert, worauf die importierten Effekt-Steuerspuren erscheinen. Ziehen Sie nun den ersten Effekt Einschieben von links auf das Objekt mit dem Titel.

  1. Im Objekt können Sie nun eine Steuerspur mit so genannten Keyframes erkennen. In diesen Keyframes sind Daten für die Position und die Größe des Bildes gespeichert. Starten Sie einfach mal die Wiedergabe und schauen Sie sich den Effekt an.

  2. Probieren Sie auch die anderen Effekte aus, indem Sie diese einfach auf das Objekt ziehen. Der alte Effekt wird dabei durch den neuen ersetzt, also ähnlich wie bei den Kurven. Wenn Ihnen ein Effekt besonders gefällt, können Sie in der Spalte Kommentar einen Vermerk hineinschreiben.

  3. Sie können Effekte auch ändern oder neue erstellen. Dies geschieht durch das Editieren der Keyframes in der Steuerspur.

  1. Je nachdem, wie die Effekte erstellt wurden, erscheinen eine kombinierte Steuerspur (links) oder einzelne Steuerspuren mit Parameter-Objekten und Kurvenverlauf (rechts). Klicken Sie nun in eine leere Fläche der Bildspur, um den Keyframe-Editor zu schließen. Wie Sie damit arbeiten und eigene Effekte gestalten, lernen Sie in einer Übung am Beispiel einer Kamerafahrt oder im Thema Visuelle Effekte.

Als Nächstes sollten Sie Ihren Soundtrack gestalten. Das lernen Sie in der Übung Soundtrack erstellen und bearbeiten.