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2008-09(Sep)-27; MeDIA-Maier auf der Photokina 2008 Drucken E-Mail

Es waren ein sehr entspannter Photokina Tag. Entspannt weil es kaum Gedränge gab, entspannt weil viele wichtige Firmen gar nicht anwesend waren und entspannt weil man nicht von Diaschau zu Diaschau hetzen musste, denn es gab keine mehr.

photokina_xxl.jpgLediglich 2 Kinos mit Digital-Projektionen lohnten es genauer untersucht zu werden. Da war der neue Leica-Beamer mit 1920x1200 Pixel Auflösung der Dank  seiner kleinen Form und der auffallend großen Leica Optik  einiges von der Form der alten Diaprojektoren hatte. Dies wurde dann auch im Leica-Kino von Andreas Scheuchert in einer Wings-Platinum–HDAV-Schau eingebunden und zwar als Morphing-Projekt. Der Leica-Diaprojektor wandelt sich in den Leica-Beamer. Wegen der relativ kleinen Leinwand mit ca. 3m Breite sah man bei dieser hohen DLP-Auflösung auch keine Pixelstege. Die Bilder waren allerdings zu poppig bunt und werden eher viele Leica-Fans erschreckt als begeistert haben.

Das andere sehenswerte Kino war die XXL-Arena. Dort war m.objects, ein Softwarehersteller der ersten Reihe, untergebracht, der die Arena mit Firmen aus der 2. Reihe teilte. Kindermann und die mechanische Weberei retteten sich durch etliche Konkurse von der Analogzeit ins digitale Zeitalter. Zuletzt wurde MW von einem Immobilienmakler geführt und die damalige tschechische Produktion kämpft nun gegen die Mutter um das Namensrecht. Viele Firmen aus der ersten Garde fehlten überhaupt. So suchte man AVStumpfl genauso vergebens wie Fotovision, die fotoforum-Zeitschrift oder Minolta. Aquasoft und Magix hatten beschämende Mini-Wackelstände und bei Aquasoft konnte mir kein Standmitarbeiter etwas zum Hardwarerendering und zu 3D-Schriften erklären. Auf den vielen kleinen Chinaständen schliefen zum Teil die Mitarbeiter und selbst Canon änderte fast nichts an seinem Stand von vor 2 Jahren. Der damalige Canon Xeed wurde einfach nur gegen den neuen Xeed WUX10 mit 1920x1200 ausgetauscht. Die Mini-Leinwand und das unglückliche Projektions-Rundell blieben gleich schlecht. Hier kann man keine Vorteile erkennen und sichtbar machen, so sehr sich auch das Stumpfl-Personal bemühte. AV-Stumpfl war nicht nur durch Personal bei Canon und Leica präsent sondern auch durch das Emblem auf ihren Leinwänden an fast alle Projektionenständen. Selbst m.objects schoss mit 2 riesigen Panasonic-Beamer im Stacking, also mit 2 Beamern - ein Feld, auf eine große Stumpfl-Leinwand. Allerdings wirkte sie nicht wirklich elegant XXL, da sie im banalen Seitenverhältnis 4:3 nicht so außergewöhnlich wie die Panorama-Leinwand in Villingen-Schwenningen mit 16x4m oder auf dem Panasonicstand auf der Prolight und Sound mit 30m rüber kam, und teilweise eingescannte Dias zeigen leider auch nicht den Vorteil einer digitalen Großbildprojektion in High Definiton. Hier der m.objects-Bericht dazu:  http://www.mobjects.com/index2.php?dv=&loc=de&sub_id=news&rubrik=News&item=Die%20photokina%202008&type=list

Doch kann man ja schon froh sein wenn die Messeleitung so eine Einrichtung wie das XXL-Kino fördert. Auch die Zeitschrift AV-Views und der BSW (Bundesbahn Sozoialwerk) war als Verein dort irgendwo untergebracht (Ich habe sie nicht gefunden). Die anderen Projektionsvereine wie der DGS (Deutsche Gesellschaft für Stereoskopie) und der BDFA (Bund deutscher Film Amateure) hatten ihren Infostand weit weg vom Hauptstrom im Untergeschoss der letzten Halle bei den Drucker-Utensilien. Hier täte die Messeleitung gut daran, alle Vereine und Zeitschriften zusammenzufassen und auch den DVF (deutschen Verband der Fotografie) mit einzubeziehen. Klar dass dann auch der wichtigste Projektionsverein in Deutschland, der AV-Dialog (Verein zur audiovisuellen Kommunikation www.av-dialog.de ) dabei sein muss, der dieses Jahr leider auch durch Abwesenheit glänzte.

Falls es mit der Photokina weiter geht, und es sah nicht sehr gut aus, dann müssen neue Konzepte her. Wichtig ist es dem Amateure ein interessantes Angebot zu liefern und das geht über die Vorstellung von Produkten hinaus. Es muss auch gezeigt werden was man mit den tollen Produkten alles machen kann zum Beispiel so wie im www.HDAV-Kino.de

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photokina 2006 begeistert die internationale Imagingwelt  

1.579 Anbieter aus 46 Ländern

über 162.000 Besucher aus 153 Nationen Es war die größte photokina aller Zeiten, und es war eine der faszinierendsten seit der ersten Kölner Photomesse anno 1950.

Mit einer ereignisreichen sechstägigen Erlebnisreise hat die photokina 2006, die am 1. Oktober in Köln zu Ende ging, die „Brücke vom analogen Klick zum digitalen Doppel-Klick geschlagen“ und alle Beteiligten mitgerissen:  Profis und Amateurphotographen, die Photo- und Imagingbranche, Unterhaltungselektronik, IT- und Kommunikationstechnik, Anbieter von Consumer-Produkten und Professional Imaging, Fachhandel und Medien, Photokunst und Bildermarkt.

Mit 1.579 Unternehmen aus 46 Ländern und über 162.000 Besuchern aus 153 Nationen sind Angebot und Nachfrage gegenüber 2004 stabil geblieben.

 Für Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt war die Messe „die pure Faszination des Bildermachens, die an jedem Tag, in jeder Halle, an jedem Stand zu spüren war. Die photokina ist einzigartig, sie ist eine Messe mit Profil. Keine andere Messe bietet dieses lückenlose Angebot rund um das Medium Bild und die Photo- und Imaging-Branche. Sie behauptet in der weltweiten digitalen Kommunikation selbstbewusst ihren Führungsanspruch.“

Photokina 2008

Nach sechs überaus erfolgreichen Messetagen ging am 28. September in Köln die 30. photokina - World of Imaging zu Ende.

1.523 Anbieter aus 49 Ländern zündeten ein Feuerwerk an Produktinnovationen und begeisterten Fachbesucher und Endverbraucher gleichermaßen.

Mit 66 Prozent Auslandsanteil und einer Steigerung der Länderbeteiligung (2006: 46 Länder) konnte die Internationalität der Messe zudem nochmals leicht gesteigert werden. Schätzungen des letzten Messetages einbezogen lockte die größte Technologie- und Trendshow der Imaging-Branche über 169.000 Besucher nach Köln.

Für Helmut Rupsch, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, hat sich die Branche "in ausgezeichneter Verfassung präsentiert. Die Unternehmen der Photo- und Imagingindustrie haben auf der photokina eindrucksvoll ihre technische Innovationsführerschaft unter Beweis gestellt.

Wir sind damit in vollkommen neue Dimensionen der Bildkommunikation eingetreten - und diese Entwicklung wird immer stärker von der Kraft des Bildes vorangetrieben." Besonders freute sich Rupsch über die deutlich gestiegene Zahl junger qualifizierter Fachbesucher und Endverbraucher. "Das Thema Imaging ist endgültig bei den jungen Zielgruppen angekommen."

Wir freuen uns jetzt schon darauf, Sie zur nächsten photokina Köln - World of Imaging - die vom 28. September bis Sonntag, 3. Oktober 2010, stattfindet, Willkommen zu heißen.