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2010-11(Nov)-05; Stumpfl Anwendertreffen Deutschland diskutiert Sinn und Nutzen von 3D-Gestaltung Drucken E-Mail

Leider waren nur etwas über 30 deutsche Anmeldungen eingegangen. Zusammen mit den niederländischen Stumpflanwendern  waren es dann immerhin mehr als 40 Personen.

Woher kommt dieses deutsche Desinteresse?

Waren die Kosten zu hoch oder das Programm zu uninteressant? Liegt der Termin oder der Ort falsch? Lag es an den Referenten oder an der Werbung? Tut die Vereinleitung zu wenig oder liegt es an der allgemeinen Vereinsmüdigkeit?

Im kleinen Holland jedenfalls, kommen jedes Jahr weit mehr als 100 Stumpfl-Anwender zusammen, dort wird die Gruppe durch den sehr aktiven Stumpfl-Händler Jan Roeleveld  zusammengehalten.

Wie dem auch sei, ein wichtiges Thema wurde jedenfalls angesprochen. Der extra aus Österreich angereiste Christoph Hilger kündigte an, dass man derzeit an einer Platinum-Version 4.21 arbeite und nutzte den Rest seiner Zeit zu einem intensiven Gedankenaustausch mit den Anwesenden.

Sehr kontrovers wurde die Frage „Sinn und Nutzen von 3-D“ diskutiert. Einig war man sich in der Meinung, dass sich die Firma Stumpfl dem neuen Trend nicht verschließen darf, was sie angeblich auch nicht will.

Dies ist eine Erkenntnis, welche Steffen Richter mit m.objects schon etwas früher hatte und deshalb bereits mit 3D-Features in seinem Programm aufwarten kann. Hier eine Gegenüberstellung, was für einen künftiges Wings mit 3D-Modus notwendig ist.

m.objects

Vorschläge für Wings Platinum

im Stereo-Modus (ab Ausbaustufe „creative“ ca. 400,-Euro):

Extra 3D-Modus, möglichst preiswerter in der Basis oder Starter-Version

Ein spezieller Modus für die Verarbeitung von 3D-Fotos und –Filmen steht zur Verfügung. In diesem Modus stellt m.objects automatisch je ein separates Vollbild auf zwei Monitoren bzw. Projektoren dar. Diese Funktion ist nicht auf bestimmte Grafikkartentypen beschränkt und funktioniert im Anzeigemodus „erweiterter Desktop“ unter allen Versionen von Microsoft Windows ab Windows 2000.

SidebySide-Bilder, also montierte Doppelbilder, automatisch auf zwei Beamer ausgeben.

 

Es wird die automatische Verarbeitung linker und rechter Teilbilder unterstützt, sofern diese als einzelne entsprechend benannte Bilder oder als in einer Bilddatei montierte Teilbilder vorliegen.

Automatische Verarbeitung der Teilbilder

Der selbe Mechanismus wird auch für 3D-Videoclips verwendet.

Für Videos sollte das auch funktionieren

Alternativ steht auch für den Vollbildmodus Side-by-Side Darstellung zur Verfügung, um z.B. mit Komponenten wie Matrox DualHead2Go und ähnlichen die Zuspielung auf zwei Projektoren aus einem Notebook zu ermöglichen

Alternative Umschaltmöglichkeit

Animationen mittels Bildfeld, Zoom und einfacher Z-Rotation werden 100% synchron auf beiden Ausgängen ausgeführt. In m.objects erstellte statische 3D-Einstellungen und 3D-Animationen werden aber für die beiden Ausgänge stereoskopisch berechnet und erhalten so die benötigte Tiefenwirkung.

Programmierungen die man an einem linken oder rechten Teilbild macht (Rotation, Zoom, Schwenk) müssen automatisch auf das Andere übertragen werden.

 

Grundsätzlich lässt sich damit der Stereo-Modus auch wirkungsvoll mit nicht stereoskopischen Bildern, Grafiken und Texten einsetzen.

Auch 2D-Bilder sollten gewandelt und eingesetzt werden können.

m.objects kann auch ein Interlaced-Stereosignal ausgeben, um mit entsprechend vorbereiteten 3D-Monitoren und Fernsehern zu harmonieren.

Interlaced-Stereosignal als Ausgabe wäre nicht schlecht.

Wenn mit einer Spiegelbox (RBT, Cobox, Planar etc.) gearbeitet wird, muss der Modus „rechtes Teilbild automatisch horizontal spiegeln“ aktiviert werden.

Bei der Ausgabe auf  2 Monitoren in einer Spiegelbox (RBT, Cobox, Planar etc.) muss eine Spiegelung wahlweise möglich sein.

 

Zur schnellen Kontrolle auf einem Monitor sollte das Anaglyphenverfahren automatisch berechnet werden.

 

Das COSIMA-Programm zur Ausrichtung der Teilbilder sollte integriert werden.

 

Bei der Ausgabe einer EXE im Doppelbildverfahren, sollte automatisch in der Mitte auf einen zweiten Beamer umgebrochen werden.

Was fehlt noch?