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2007-11(Nov)-22; MeDIA-Maier beim DAV in Koblenz Drucken E-Mail

dav_koblenz_veranstalterEs war eine 3-Projektorenschau über das Karwendelgebirge von Harry Neumann angesagt, welche ich mir bei meinem Besuch in Koblenz am 20.11.2007 nicht entgehen lassen wollte. Der DAV ist ein guter Kunde von www.MeDIA-Maier.de und so konnte ich mehrere "Fliegen mit einer Klappe schlagen". Gleichzeitig fand im Hotel Scholz eine Einweihung statt, bei welcher auch eine neue Stumpfl-Leinwand eine wesentliche Rolle spielte.

Die Besucher des Soldatenfreizeitheimes in Koblenz konnten aber bei einer DAV-Veranstaltung "nur" den schönen Dias von Harry Neumann folgen. In bekannter Art und Weise wurde ein Dia nach dem anderen gezeigt. Wenn Herr Neumann nicht dazu redete, und beim Deutschen Alpenverein redet man vor allem über Grate, Spitzen, Joche, Gipfel, Höhenmeter und die verwundbare Natur, also wenn er gerade nicht redete, dann hörte man populäre klassische Musik. Alle Gassenhauer aus Vivaldis seinen Vier Jahreszeiten oder von der Griegschen Morgenstimmung wurden da durchgenudelt, eigentlich fehlte nur noch der Donauwalzer und die Moldau, doch das wäre dann wirklich zu viel gewesen.

Was ich damit andeuten will; auch wenn man klassische Musik verwendet, ist das nicht automatisch ein Garant für gekonnte Musikuntermalung und wenn es zuviel wird, dann sollte man an mehr Abwechslung denken. Die Gefahr bei jeder populären Musik ist doch, dass der Zuschauer sich seine eigene Gedanken bzw. Erinnerungen zur bekannten Musik macht und im schlimmsten Fall mit geschlossenen Augen an seine Assoziationen zu seiner Lieblingsmusik denkt.

Wenn man mit 3 Projektoren arbeitet und dann aber nur Standard-Überblendungen programmiert, so ist der dritte Projektor eigentlich überflüssig, es sei denn man kann ihn sich leisten um weniger häufig die Magazine zu wechseln. Auch hier wäre etwas Abwechslung förderlich gewesen.

Eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der digitalen Projektion will ich hier nicht noch einmal führen, dazu habe ich eine Checkliste welche man sich anschauen und selbst beurteilen kann. Da ich aber immer versuche mich in die erste Reihe zu sitzen damit mein „Blickfeld“ vom gesamten Bild ausgefüllt wird, vielen mir diesmal sogar die Ätzungen in den GEPE-Diagläsern negativ auf. Die waren gravierender und störender als so mancher schlechte Füllgrad bei Beamern. Ein weiter Vorteil in der ersten Reihe ist es, dass man von keinen flüsternden Zuschauer vor einem abgelenkt wird, auch hat man meist genügend Platz die Füße auszustrecken. Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben. Die ideale Entfernung für mich ist das ca. 1,5-2-fache der Leinwandbreit. Man darf natürlich nicht so weit vorne sitzen, dass man zur Erfassung des Bildinhaltes den Kopf drehen muss, das wäre etwas übertrieben

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dav_koblenz_ankuendigung