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2026-06(Jun)-19; MeDIA-Maier wieder beim AV-Festival in Cannes, diesmal mit einem AV-Dialog-Preis Drucken E-Mail

 

https://cannes4c.com/ 

 

Es war der gleichen Kinosaal, in welchem einem Woche zuvor auch Filme der Internationalen Filmfestspiele von Cannes liefen. Der Saal „Miramar“ fast ca. 380 Zuschauer und war beim Diaporama-Festival leider nicht so voll, aber vor dem Eingang des Kinos, stand ein für Cannes typisches Fahrzeug.

Bei der Ausgabe 2026 des Internationalen Festival der Kreativität Audiovisuell (FICA) konnte man in 5 Kategorien antreten:

  • Animation
  • Video Fiktion
  • Video Reportage
  • Diaporama Fiktion
  • Diaporama Reportage.


Beim Diaporama waren wie immer die „normalen“ Aktivisten wieder unter sich. Eine Jury mit „filmischem“ Schwerpunkt wählte aus den Einreichungen die Sieger aus, welche dann angeschrieben und zur Präsentation eingeladen wurden. Die genaue Platzierung der jeweils ersten 3 Präsentationen in den Kategorien wurde dann vor Ort gefeiert.

Wie in Frankreich üblich, endete das Ganze mit einem Gala-Umtrunk. 

Vom Sieger erhielt ich vor allem großes Lob für unsere Aktivitäten zum 321 Challenge und wieder die anklagende Frage, warum keine deutschen Diaporamen zu den französischen Wettbewerben eingesendet werden?

Informationen aus Google: 

Cannes ist ein Urlaubsort an der französischen Riviera, der vor allem durch seine internationalen Filmfestspiele bekannt ist. Der Boulevard de la Croisette folgt dem Küstenverlauf und wird von Sandstränden, exklusiven
Cannes26 Abdruck Boutiquen und palastartigen Hotels gesäumt. Das Palais des Festivals et des Congrès ist ein modernes Gebäude mit rotem Teppich. Ihm gegenüber liegt die "Allée des Stars", das Gegenstück zum Walk of Fame im Hollywood.

Cannes26 Saal

Cannes26 Eingang

 

 

Übrigens läuft das DIAPORAMA von Jean-Pierre Droillard auf der UNICA!

Die UNICA-„Weltmeisterschaft“ des nicht-kommerziellen unabhängigen Films findet vom 30.August – 05.Septenber 2025 in Lugano in der Schweiz statt!
Jedes der 27 Mitgliedsländer hat einen Filmblock in dem das jeweilige Land sein Filmprogramm präsentieren kann.
UNICA-2026-Homepage: www.unica.movie/2026 
Programm-2026: www.unica.movie/2026#Programme 
Index-Liste-2026: Gesamt-Filmliste-mit-Titeln-und-Autoren: (noch nicht online!)
Hauptprogramm-2026: Filmliste-mit-Beschreibungen-und-Bildern: www.unica-web.one/forms/program.php
World-Minute-Movie-Cup-2026: WMMC-Filmliste-mit-Bildern: (noch nicht online!)
Veranstaltungs-Ort: Festival-Kino: Cinema CINE LUX Art House, Via G. Motta 67, CH-6900 Massagno, Lugano, Ticino

 

Informationen zur Siegerschau des AV-Dialog-Preises "Best Story" auch von der KI-Gemini: Die Schau hat zwar einigen Sprechertext (wie alle französischen Diaporamen) aber Jean-Piere Droillard hat deutsche und englische Untertitel eingebaut, so dass die Geschichte international gut zu verstehen war.


"Le dernier tableau" ist ein preisgekrönter Kurzfilm und eine Audio-Video-Präsentation (Diaporama) des französischen Regisseurs und Multimedia-Künstlers Jean-Pierre Droillard.

Das Werk entstand im Rahmen des Ciné Caméra Club de Cannes und thematisiert die letzten Lebensmonate des berühmten Malers Vincent Van Gogh in Auvers-sur-Oise.

Wichtige Details zum Werk:

  • Thema: Die Biografie und das Lebensende von Vincent Van Gogh.
  • Länge: 09:46 Minuten.
  • Kategorie: Freier Ausdruck / Diaporama (Audio-Visual).
  • Auszeichnungen: Das Werk wurde unter anderem beim AV-Festival in Cannes mit einem AV-Dialog-Preis ausgezeichnet und im internationalen Verband der nicht-professionellen Filmschaffenden (UNICA) präsentiert.

Das Diaporama kann online auf Vimeo angesehen werden.

Jean-Pierre Droillard - Le dernier tableau

 

 

 


 

Da es sich bei "Le dernier tableau" um ein künstlerisches Diaporama (eine vertonte, fotografisch-filmische Bildpräsentation) des Amateur-Regisseurs Jean-Pierre Droillard handelt, ist die Erzählung nicht wie ein klassischer Spielfilm aufgebaut. Stattdessen folgt sie einer dichten, atmosphärischen Struktur, die das emotionale Drama von Vincent van Goghs letzten 70 Lebenstagen chronologisch und symbolisch rekonstruiert:

1. Die Ankunft in Auvers-sur-Oise (Die Hoffnung)

Die Präsentation beginnt im Mai 1890. Nach seinem Aufenthalt in der Nervenheilanstalt von Saint-Rémy sucht Van Gogh im ländlichen Auvers-sur-Oise Ruhe.

  • Visuelle Motive: Die Bilder zeigen die anfängliche ländliche Idylle, die strohgedeckten Häuser und die herannahende Sommerlandschaft.
  • Inhalt: Van Gogh begibt sich in die Obhut von Dr. Paul Gachet, einem Arzt und Kunstfreund. Die Stimmung ist im Film zunächst von vorsichtigem Optimismus geprägt – eine neue Umgebung, neue Motive.

2. Der Rausch des Schaffens (Die Besessenheit)

Dieser Abschnitt verdeutlicht das fast übermenschliche Tempo, in dem der Maler arbeitete (er schuf in Auvers in rund zwei Monaten über 70 Gemälde).

  • Visuelle Motive: Die Kamera führt den Zuschauer durch die rasanten Pinselstriche seiner berühmten Auvers-Werke – darunter die Kirche von Auvers, das Porträt des Dr. Gachet und die weiten Weizenfelder.
  • Inhalt: Die Tonspur und die Bildabfolgen verdeutlichen, wie die Malerei für Van Gogh zur Überlebensstrategie, aber auch zu einer obsessiven Sucht wird. Er flüchtet vor seinen inneren Dämonen direkt auf die Leinwand.

3. Der psychische Verfall (Die Isolation)

Die Atmosphäre des Kurzfilms kippt spürbar ins Düstere. Die Einsamkeit bricht sich wieder Bahn.

  • Inhalt: Finanzielle Sorgen, die Angst, seinem Bruder Theo eine Last zu sein, und die Erkenntnis, dass auch Dr. Gachet ihm nicht dauerhaft helfen kann, stürzen ihn in eine tiefe Krise.
  • Visuelle Motive: Die Farben im Film verändern sich. Die lichten Sommerfarben weichen stürmischen, unruhigen Kontrasten. Die Schnitte der Bilder spiegeln seine zunehmende Orientierungslosigkeit und Panik wider.

4. Das letzte Bild (Das unausweichliche Ende)

Der Höhepunkt und Namensgeber des Werks konzentriert sich auf die Entstehung seines letzten Gemäldes im Juli 1890.

  • Inhalt: Der Film thematisiert die Entstehungsgeschichte des Meisterwerks Weizenfeld mit Krähen (oft fälschlicherweise als sein absolut letztes Bild bezeichnet, symbolisch aber sein kraftvollster Abschied). Die schwarzen Krähen, die über dem aufgewühlten gelben Feld aufsteigen, werden als visuelle Vorboten des Todes inszeniert.
  • Das Finale: Am 27. Juli 1890 schießt sich Van Gogh in den Feldern in die Brust. Der Film endet mit dem qualvollen, zweitägigen Sterben in seinem winzigen Zimmer in der Auberge Ravoux im Beisein seines Bruders Theo und dem endgültigen Verstummen seiner Kunst.

Die detaillierte Umsetzung dieser Phasen durch historische Dokumente, Gemälde-Ausschnitte und die musikalische Untermalung können Sie sich direkt im Originalwerk auf Vimeo ansehen

 

2023-06(Jun)-22; MeDIA-Maier beim AV-Festival In Cannes
2017-06(Jun)-10; MeDIA-Maier zu Gast in der Filmfestspielstadt Cannes beim AV-Festival FICA 2017

 

 

AV-Dialog-Best-Storycannes 2026


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Die Siegerschau von Jean-Pierre Droillard "Le dernier Tableau" kann online auf Vimeo angesehen werden.
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