www.MeDIA-Maier.de » www.HDAV.BLOG » 2016-03(Mrz)-30; Erfahrungsbericht mit den Kurzdistanz Projektoren WUX 400ST im Home-Flugsimulator
 

HDAVSHOP einfache Suche

MeDIA-Maier HAUPTMENÜ

2016-03(Mrz)-30; Erfahrungsbericht mit den Kurzdistanz Projektoren WUX 400ST im Home-Flugsimulator Drucken E-Mail

Erster Erfahrungsbericht mit den Kurzdistanz Projektoren WUX 400ST im Home-Flugsimulator von Herbert Müller
(Kauf im März 2016)

 

Die zwei Beamer werden zur Darstellung von Flugsimulationen in einem Homecockpit verwendet.

Die Bildwand ist gebogen und bietet eine Sicht von ca. 120° von der Sitzposition. Mit einer Abwicklung von 6,17m und einer Höhe von 1,65m, sowie einem kurzen Abstand von 2,30m mussten es natürlich Kurzdistanz Projektoren sein.

Bisher wurde, wie allgemein üblich, immer mit drei DLP oder LCD Projektoren gearbeitet. Aber mich störten immer die sogenannten Fliegengitter, besonders bei LCD Geräten. Einer der Gründe weshalb ich trotz des relativ hohen Preises Canon WUX400ST wählte. 

Die technischen Daten erlaubten zudem mit nur zwei Beamern auszukommen. 

Zur weltweiten Flug-Szenerie dient das, schon leicht in die Jahre gekommene, Microsoft FSX Programm.

Die Überraschung war groß dass, dank der LCOS Technik die Pixel endlich verschwunden sind. Der tiefere Griff in die Tasche hat sich offensichtlich gelohnt. Bei der Einrichtung gab es keine nennenswerten Probleme.

Wegen der niedrigen Deckenhöhe von 2,22m und der Deckeninstallation der Beamer musste die senkrechte Lens Shift Justierung zum Einsatz kommen.

  • Keystone Korrekturen sind ganz vermieden worden.
  • Unschärfen in den Randbereichen konnte ich nicht feststellen.
  • Hervorheben möchte ich Bildschärfe und vor allem die natürlichen Farben.

Innsbruck terminal700pxOhne der vielfältigen Möglichkeiten Farben verändern zu können, konnten die Standard Einstellungen übernommen werden. Das bordeigene EdgeBlending habe ich bisher nicht übernommen, da habe ich mit NTHUSIM mehr Erfahrungen.

Der berüchtigte Überblendungsbereich der sich bei Multi-Projektoren in den Übergängen ergibt, läßt sich in Bildmitte naturgemäß leichter und schneller einrichten, als mit drei Projektoren und zwei Überblendungen.

Übergänge sind kaum noch wahrnehmbar, jedenfalls nicht bei Tag und leichter Dämmerung.

Bei Nachtszenerien lassen sich (bisher) die helleren Überblendungsbereiche nicht ganz vermeiden.

Mittlerweile soll es dafür aber auch schon eine Software geben.

 

Alles in Allem bin ich mit dem Ergebnis voll zufrieden.Innsbruck Daemmerung700px

 

Nachstehend noch einige Daten.

  • Beamer : 2x Canon WUX400ST, Native Auflösung  16:10
  • Grafik: NVIDIA Titan Black
  • NVIDIA Surround Konfiguration, Auflösung : 2 x 1920 x 1200 = 3840 x 1200 Pixel.
  • Edge Blending: NTHUSIM .
  • Dokumentation drei Fotos.

 

Herbert Müller           im März 2016

 

Innsbruck Alpen700px