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2014-05(Mai)-04; Mario Wezel gewinnt mit seiner Slideshow den Canon-Profifoto-Förderpreis Drucken E-Mail

Mario Wezel gewinnt Canon-Profifoto-Förderpreis


Der Hannoveraner Fotostudent Mario Wezel gehört zu den fünf Gewinner des Canon-Profifoto-Förderpreises 14/1.
Ausgezeichnet wird er für seine Arbeit „One in eight hundred“. Darin zeigt der Fotojournalist den Alltag der fünfjährigen Emmy und ihrer Familie in Dänemark. Das Mädchen wurde mit dem Downsyndrom geboren. Ihre Eltern mussten lange und intensiv für die Integration ihrer Tochter in einen normalen Kindergarten kämpfen. Trotz ihrer Behinderung hat sie dort schnell Anschluss gefunden und entwickelt sich seitdem besser und schneller als zuvor. Mario Wezel besucht die Familie weiter in regelmäßigen Abständen. Mit dem Gewinn erhält der Fotostudent Sachpreise im Wert von 2000 Euro.

Mit „One in eight hundred“ ist Mario Wezel auch beim diesjährigen Sony World Photography Award unter den Finalisten in der Profi-Kategorie „people“. Mit Moritz Küstner und Christian Werner sind zwei weitere Fotostudenten bei dem Wettbewerb vertreten. Die Gewinner werden Ende April in London bekannt gegeben.(dh/sf)

Zur Internetseite von Mario Wezel

 

Seine Slideshow zeigen den Alltag von Emmy und ihrer Familie, also wie es ist, ein Kind mit Down Syndrom großzuziehen. „Seitdem im Jahr 2004 die pränatale Diagnostik in ganz Dänemark eingeführt wurde, hat sich die Zahl von Neugeborenen mit Down Syndrom um mehr als 70 % verringert“, so Mario Wezel. „Durch neue Methoden kann bereits in der 12. Schwangerschaftswoche eine Prognose darüber abgegeben werden, ob der Fötus eine Chromosomerkrankung hat. Die folgende Fruchtwasseruntersuchung liefert dann ein eindeutiges Ergebnis. Weit über 90?% aller Dänen entscheiden sich dafür, ihr Kind abzutreiben, wenn sie herausfinden, dass es mit einer Behinderung geboren werden wird. Es ist der Drang zum Perfekten, das Streben nach einem angenehmen Leben und viele andere Gründe, die zu dieser Entscheidung führen.“ Gründe, denen Mario Wezel mit seinem Projekt auf den Grund gehen will. Mario Wezel: „Bei einer solchen Entwicklung muss man sich fragen: Sind wir bereit, gewisse technische Möglichkeiten an-, und die damit einhergehende Verantwortung auf uns zu nehmen? In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Welche Werte und Normen vertreten wir? Was geht verloren, wenn alles vorhersehbar ist? Was ist normal? Wie unterschiedlich und vielschichtig sollen unsere Gesellschaft und die Menschen darin sein?“


Junge Fotografinnen und Fotografen können mit Unterstützung des >Canon Profifoto Förderpreises< ihre „Bilder im Kopf“ Wirklichkeit werden lassen.


Gesucht wird nicht nach fertigen Arbeiten zu einem vorgegebenen Thema, sondern nach Bildideen, die neugierig machen auf mehr. Gleichzeitig entsteht auf der Online-Plattform des Wettbewerbs ein einmaliger Showcase für professionelle, junge Fotografie, der Einblick in die Sichtweise einer ganzen Generation kreativer Nachwuchsfotografen gibt. Den Gewinnern des fortlaufenden Wettbewerbs winken zweimal jährlich Sachpreise nach Wahl von Canon im Gesamtwert von 10.000 Euro. Weitere Kooperationspartner des Wettbewerbs sind die renommierte Bildagentur Laif und das Fotofachlabor WhiteWall.

Weitergehende Informationen, Teilnahmebedingungen und Registrierung unter www.canon-profifoto-foerderpreis.de

 

Junge Fotografinnen und Fotografen können mit Unterstützung des >Canon ProfiFoto Förderpreises< ihre „Bilder im Kopf” Wirklichkeit werden lassen. Den Gewinnern des fortlaufenden Wettbewerbs winken zweimal jährlich Sachpreise nach Wahl von Canon im Gesamtwert von 10.000 Euro. Weitere Kooperationspartner des Wettbewerbs sind die renommierte Bildagentur Laif und das Fotofachlabor WhiteWall.

 

Teilnahmebedingungen

Mit dem Canon ProfiFoto Förderpreis werden Fotografie-Projekte gefördert, die erst noch realisiert beziehungsweise erweitert oder beendet werden sollen, wie zum Beispiel Diplomarbeiten, Semesteraufgaben oder freie Arbeiten. Teilnehmen können alle, die ihre Ausbildung in Fotografie oder Foto-Design gerade absolvieren oder abgeschlossen haben und professionell in der Fotografie oder artverwandten Berufsgruppen tätig sind. Das Höchstalter für die Teilnahme ist 30 Jahre. Der Canon ProfiFoto Förderpreis wird zweimal jährlich von einer unabhängigen Fachjury vergeben, deren Entscheidung bindend ist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Arbeitsproben der Bewerber werden unter www.canon-profifoto-foerderpreis.de in einer Online-Galerie präsentiert und stehen dort der Öffentlichkeit als Showcase für professionelle Nachwuchsfotografie zur Verfügung. Die dazugehörenden Konzepte sind nur der Jury zugänglich und werden streng vertraulich behandelt.

Der Einsendeschluss der Runde 2014/2 ist der 7. Juli 2014, 00:00 Uhr.

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Canon ProfiFoto Förderpreis müssen über alle Rechte an den eingereichten Bildern verfügen. Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, Einsendungen, die ethische oder moralische Standards verletzen, zurückzuweisen. Mit der Online Registrierung versichern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie alleiniger Urheber der zum Canon ProfiFoto Förderpreis eingereichten Konzeption sind, dass sie über die vorgestellten Arbeiten und daran bestehende Nutzungsrechte frei verfügen dürfen, und dass die Bilder frei von Rechten Dritter sind.
  • Die eingereichten Konzeptionen und daraus resultierende Arbeiten dürfen für den Canon ProfiFoto Förderpreis und seine publizistische Auswertung genutzt werden. Die Veranstalter haben das Recht, die von der Jury zu diesem Zweck ausgewählten Konzeptionen und die mit Hilfe des Förderpreises umgesetzten Arbeiten auszustellen sowie im Rahmen der publizistischen Auswertung des Canon ProfiFoto Förderpreis zu veröffentlichen.
  • Eine vollständige, aus Originalfotografien bestehende Serie des im Rahmen des Förderpreises entstandenen Fotografie-Projektes verbleibt für Archiv- bzw. Ausstellungszwecke beim Veranstalter.
  • Für die Nutzung der im Rahmen des Canon ProfiFoto Förderpreis realisierten Fotografie-Konzeptionen und ihre publizistische Auswertung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen Anspruch auf ein Nutzungshonorar geltend machen.