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2012-06(Jun)-24; Der Grimme-Online-Award 2012 wurde für Audio-Slideshows an 2470media verliehen Drucken E-Mail

Hallo liebe HDAV-Blog-Leser,

unsere Audio-Slideshow Entdeckung von den letzten www.HDAV-OPEN-AIR.de hat außer bei uns, auch national weitere Erfolge gefeiert! Der Grimme-Online-Award 2012 wurde an 2470media verliehen. Weitere neue Audio-Slideshows wird es beim diesjährigen 14. www.HDAV-OPEN-AIR.de in Untereisesheim zu sehen geben.


“berlinfolgen“ gewinnt Grimme-Online-Award 2012


Unsere Fotofilm-Serie "berlinfolgen" hat den wohl renommiertesten deutschen Internet-Preis im Bereich Publizistik, den Grimme-Online-Award, gewonnen. Unter den 1.900 Einsendungen wurden am 20. Juni in Köln 8 Online-Angebote in der Endauswahl ausgezeichnet. Wir danken allen Unterstützern und fühlen uns geehrt. 

Zitat Grimme-Jury:
"Als überragend bezeichnet die Jury die Gestaltung der Website "berlinfolgen" von 2470media und taz.de. Bei diesen Porträts von Menschen aus Berlin entstehe durch die Kombination aus erstklassiger Reportagefotografie, O-Tönen und kurzen Filmsequenzen ein außergewöhnliches Mediengenre."

Die “berlinfolgen“ brauchen Ihre Unterstützung


Die "ber­lin­fol­gen" sollen in die zweite Runde gehen. Bislang haben 60 Berlinerinnen und Berliner ih­re ganz per­sön­li­che Ge­schich­te erzählt. Helfen Sie mit und unterstützen Sie den Fortbestand der Serie. Wie? Das erfahren Sie auf startnext.de/berlinfolgen. Allen Fotofans möchten wir besonders die exklusiven 2470media-Workshops ans Herz legen.
berlinfolgen - Workshops

Im Rahmen unserer “berlinfolgen” - Crowdfunding-Aktion bieten wir zwei exklusive Workshops an. Tauchen Sie ein in die Welt der Fotografie und der Multimedia-Reportagen.

berlinfolgen - Fotografie-Workshop*

Wie schaffe ich es, ausdrucksstarke Bilder zu machen, die ihre Betrachter begeistern? Wie stelle ich meine Kamera richtig ein und was muss ich bei der Nachbearbeitung beachten?
Lernen Sie bei uns die Tricks und Kniffe der Profis.
Sa. 7. Juli 2012, 2470media, Berlin
Kosten: 250 EUR, gültig bis zum 01.06.2012 und nur im Rahmen des berlinfolgen-Crowdfundings.

berlinfolgen - Multimedia-Workshop*

Eine Geschichte zu erzählen mittels Fotografie und O-Tönen, das ist das Lernziel unseres dreitägigen berlinfolgen-Multimedia-Workshops. Wer eignet sich als Protagonist? Wie fotografiere und interviewe ich Menschen und wie lassen sich die Puzzleteile zu einer möglichst aussdrucksstarken Geschichte zusammensetzen? Das sind die Fragen, die wir in diesem Kurzseminar beantworten werden.
Do. 4. bis Sa. 6. Oktober 2012, 2470media, Berlin
Kosten: 550 EUR, gültig bis zum 01.06.2012 und nur im Rahmen des berlinfolgen-Crowdfundings.

Herzliche Grüße!
Ihr 2470media-Team

www.HDAV-Blog.de Eintrag vom 24.Mai 2010

Hallo liebe www.HDAV-Blog.de Leser!

Bereits am 19. Februar 2010 schrieb ich über meine Beobachtung, welche die Diaporama-Szene mit professionellen Ansatz einfach links überholt! Junge Journalisten lernen unser Medium mit Foto und Rekorder neu zu entdecken und zu verbessern!

Und das ist gut so!

Selten habe ich so ansprechende und knapp gehaltene Kurzgeschichten gesehen, wie die neuen Audio-Slideshows der Bild-Journalisten von FAZ, SZ, FR, Stern, ARD1 und Anderen. Meistens sind es Reportagen mit einfachem O-Ton und guten Interviews. Dinge die wir auch schon 50 Jahre lang benutzen um Diaporamen zu erzählen. In Deutschland liest man auch den Begriff der "Audio-Bildergalerie", doch wird sich "Audio-Slideshow" international durchzusetzen. Einer der Pioniere scheint der Münchner Matthias Eberl zu sein, welcher bereits 2008 die ersten Abhandlungen zum Thema: "Moderne Diashows" oder "Typologie der Audio-Slideshow. Theorie und Praxis der narrativen Vermittlung", schrieb. Auf seiner Seite http://rufposten.de/weblog findet man auch tolle Beispiele dieser neuen/alten Kunstform. Auch kann man beim SWR2 eine Reportage hier anhören. Bei meinem 12. www.HDAV-OPEN-AIR.de am 7. August im Biergarten wird es Beispiele dieser kreativen Erzählweise geben.

 


In Wikipedia steht:

Audio-Slideshows sind eine multimediale Darstellungsform im Online-Journalismus. Sie bestehen in der Regel aus einer animierten Foto-Bilderstrecke, die von einer parallelen Tonspur begleitet wird. Im Gegensatz zum Video handelt es sich nicht um ein Bewegtbild, sondern um eine Aneinanderreihung klar erkennbarer Einzelbilder. Die dazugehörige Tonspur kann Musik, Atmo, O-Töne und/oder Sprechertext enthalten.

In der Regel werden Audio-Slideshows in Flash ausgespielt. Die gebräuchlichste Software zum Erstellen ist Soundslides. Ebenso kommt Adobe Photoshop zum Einsatz.

In den USA sind Audio-Slideshows weit verbreitet. In Deutschland werden Audio-Slideshows auf den Websites von FAZ, Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Rundschau, Stern, Einslive und der Tagesschau veröffentlicht. Die Benennung der neuen Stilform ist dabei noch uneinheitlich. So werden die Begriffe "Vertonte Bildergalerie", "Fotoreportage", "Slideshow", "Audio-Dia" u. ä. benutzt. Die Stilform wird häufig auch, nach dem Programm, mit "Soundslide" betitelt. In der Fachliteratur wird der Begriff "Audio-Slideshow" jedoch am häufigsten gebraucht. Er ist auch im angelsächsischen Sprachraum (BBC, The Guardian, New York Times, Reuters, Mediastorm) verbreitet.

Workshops und Seminare zu Bildergalerie und Audio-Slideshow bieten Film- und Fernsehakademien und Journalistenschulen sowie die Münchner Journalistenakademie an.



soundslides

Ich habe mir einmal das Programm Soundslides angeschaut, welches häufig als das Programm für Audio-Slideshows bezeichnet wird. http://www.soundslides.com Es kann nur JPG-Bilder und mp3-Sound. Auch kann man die eine Tonspuren nicht nachträglich bearbeiten und kann auch keine Videosequenzen einfügen. Die Übergänge sind allerdings individuell in der Zeit steuerbar und auch Bewegungseffkete lassen sich den einzelnen Bilder zuorden. Am Ende wird ein internettaugliches Flash erstellt und im Browser findet auf Wunsch ein Testlauf statt. Aber wenn Soundslides-Programm das nicht kann, was der Reporter braucht um seine Geschichte wirklich adäquat zu erzählen, muss er halt ein anderes Werkzeug wie z.B. Wings Platinum nehmen. www.Video-Compose.de
zoomh42_auf_canon
Sowohl ein Handy als auch eine DSRL-Fotokamera, haben bereits alles was wir zum "Podcasten" oder zum "Storytelling" brauchen! Um spannende Audio-Slideshows zu machen, braucht es nur eine gute Idee, also eine gute Geschichte! An meine EOS 550D passt sogar direkt das OKM2, (Ohrmikro), dann spart man sich das Zoom-H2 Aufnahmegerät auf dem Blitzschuh! Noch unauffälliger und einfacher kann man keine Highend-Interviews für eine Audioslideshow machen!
wingsplatinum3_dragdrop
Wings Platinum Basis ist kostenlos und erlaubt es Bilder in beliebiger Reihenfolge mit beliebiger Überblendzeit zu einer beliebigen Audiospur zu synchronisieren. Auch können PAL/DVD-Videos eingebunden werden und in beliebiger Qualität (größer HDTV) wiedergegeben werden. Zur Verwendung im Web kann man die Audio-Slideshow in DVD-Qualität mit SUPER in Flash wandel, fertig!
Die Utensielien für eine anspruchsvolle Audio-Slideshow sind schon lange sehr preiswert vorhanden. Mit einer einfachen Reporter- Digitalkamera kann man bereits ausreichend gut fotografieren, Videofilme aufnehmen und den Ton festhalten. Etwas besser, nämlich in HDV, geht es mit den neuen Spiegelreflex, welche sogar einen Audiorekorder eingebaut haben. Also Video in 1920x1080, Bilder höher als 3000x2000 und Ton in 41.000khz sind kein Problem. Was noch fehlt ist unser Tischstativ und das OKM2 - Original Kopfmikrofon, welches man in den Ohren trägt. Damit hat man nicht nur die Hände zum filmen frei, sondern auch der Interviewpartner redet "wie ihm der Schnabel gewachsen ist" und versucht nicht Hochdeutsch zu sprechen, was wir Schwaben eh nicht können. Anders als Dirk Kirchberg (welchen ich hier zitiere) meine ich deshalb, dass es relativ wenig Zeit braucht um Fotos anzufertigen (das machen die Kameras schon selbst ;-))  Es braucht schon mehr Zeit, um gute Töne einzufangen. (z.B. mit dem www.Zoom-H2.eu ) Und es braucht sehr viel Zeit, gutes Videomaterial zu produzieren. Alle diesen Medien haben wir schon in unseren Handys oder in besserer Qualität in den neuen Spiegelreflex-Kameras eingebaut. Dabei fallen schlechtere Fotos in einer Audio-Slideshow eher auf, weil sie als stehendes Bild länger betrachtet werden können als ein vorbeihuschender Videomoment.

Mein provokanter Ausdruck dazu ist ja schon immer:

„Eine Diaschau lässt uns viele Sekunden Zeit die Bildlücken zu schließen, ein Video dagegen gibt uns 24 mal in der Sekunde vor was wir denken sollen.“ 

Also, genau in der Ruhe des Bildes liegt seine besondere Stärke, denn das einzelne Bild, das als Teil für das Ganze steht, vermag bei uns im Gehirn einen Film in Gang zu setzen, den eine Videosequenz durch ihre eigene Dynamik oft nicht zulässt.

Deshalb. welche Erzählform passt am besten zu welcher Geschichte? Nicht immer ist die HDAV-Show das beste Mittel, nicht immer ist es Video. Manchmal passt beides oder beides auch nicht. Manchmal ist das Videos tatsächlich zu konkret zu detailiert, zu real. Es lässt oft zu wenig Spielraum für Interpretationen und Phantasie. Deshalb finde ich Diapoamas, HDAV-Schauen oder Audio-Slideshows stärker, weil die einzelenen Fotos einen „zwingen”, sich auf das jeweilige Bild zu konzentrieren. Außerdem ist die Komposition von Bild und Ton bei uns schon lange ein Stilmittel, das man leider nicht immer in Videos finde. Man kann sich in einer Audio-Slideshow besser als im Video „umschauen“.  Was aber wirklich wichtig ist, ist die Geschichte. Nur wenn unser Gehirn aktiv an der Weiterentwicklung einer Geschichte beteiligt wird, bleiben die Bilder unserer Story lange haften. Deshalb: Tell a Story! Wir haben alle (kostenlosen) Mittel dazu.


www-HDAV-Blog.de vom 2010-02(Feb)-19; Multimediaprofis endecken die Kunst des Geschichten erzählens (Storytelling)

.........Nur die Verschmelzung der Bilder mit einer emotionalen (persönlichen) Geschichte hinterlässt, durch aktives Mitdenken beim Betrachter, einen lang anhaltenden Eindruck. Das Neue daran ist nur die neue Technik, die uns es sehr viel einfacher ermöglicht unsere gestalterischen Vorstellungen in die Tat umzusetzen, und das machen wir schon viele Jahre so, ja es gibt sogar Storytelling-Wettbewerbe, auch wenn sie bei uns Diaporama-Wettbewerbe heißen. Vielleicht liegt es ja nur am Namen und unseren Bildergeschichten ist jetzt offiziell eine populäre Zukunft beschieden?

 

Hier ein paar Aussagen von Brian Storm, dem Chef von www.mediastorm.org ,welche ich voll unterstützem kann.

  • Was zählt ist Qualität.
  • Was zählt ist die Story
  • Das Medium und die Technik zählt nicht.
  • Nicht für Teilhaber produzieren sondern für das Publikum.
  • kein Journalist kann alles, Video, Audio, Fotografie, etc. Teambildung!
  • Auch junge Leute suchen Nachrichten und Hintergrundinformation
  • Social Media ist eine Revolution vor allem für unabhängige Produzenten.
  • Es gibt keine Zeitung mehr, sondern Medienunternehmen.
  • Wenn eine Slideshow ein schlechtes Audio hat und tolle Bilder, dann hat man nichts.
    Wenn sie ein tolles Audio haben und schlechte Bilder dann haben sie eine Dokumentation.

 



MeDIA-Maier-Gedanken zum Storytelling mit Audio-Slideshows

  • Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch aktives Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen. Dadurch wird der Inhalt der Geschichte nicht nur „gehört“, sondern auch „erlebt“. Das hat den Vorteil, dass das zu transportierende Wissen eher verstanden und angenommen wird.
  • Eine lebendig erzählte Reportage gewinnt die Aufmerksamkeit und Konzentration anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Die Zuhörer versuchen, den Handlungsablauf, den Sinn (die Metapher) zu erfassen und die darin enthaltene Weisheit zu verstehen. Auch wenn die Zuhörer nicht jede Einzelheit konkret verstehen, werden sie dennoch den Kern der Geschichte begreifen.
  • Meist wirkt die Geschichte im Unbewussten weiter, und Erkenntnisse reifen so noch lange weiter. Oft werden auch Fabeln und Anekdoten erzählt oder eine Weisheit in einer Pointe ausgedrückt. Zum Erzählen gehören neben der Sprache auch weitere persönliche Ausdrucksmittel wie Gestik, Mimik und die Stimme.
  • Es kann sich um traditionelle Geschichten, wie beispielsweise Märchen und Sagen, aber auch um moderne Geschichten handeln.
  • Im Vergleich zu abstrakter Information haben Reportagen den Vorteil, verständlicher zu sein, stärker im Gedächtnis zu bleiben und Sinn und Identität stiften zu können.
  • Das Publikum liebt Geschichten und hat  Spaß beim Zuhören. Das schafft optimale Voraussetzungen, um Lerninhalte zu vermitteln und zu motivieren.
  • Geschichten fördern die Kreativität und Vorstellungskraft der Zuhörer. Sie lernen, sich zu konzentrieren, aufmerksam zu sein. Zudem wird ihr Hörverstehen geschult, da sie erfahren, dass sie durch genaues Zuhören sowie Mit-, Vorausdenken und Vermuten den Geschichten folgen können. Im Gegensatz zu anderen Methoden wird auch die emotionale Intelligenz angesprochen: Geschichten lösen Emotionen und Gefühle aus, die dazu führen, dass Fakten leichter behalten werden.
  • Selbst wenn nicht alle Wörter bekannt sind, kann durch Mit- und Vorausdenken die Geschichte verstanden werden. Durch ein solches Erfolgserlebnis werden die Zuschauer motiviert, auch in Zukunft weiter an der Verbesserung ihrer Kenntnisse zu arbeiten. Bilder, Video, Musik, Geräusche oder die eingesetzte Mimik und Gestik der Erzählperson erleichtern zusätzlich das Verständnis.
  • Die Zuschauer verstehen die Aussage indem sie sich mit Personen identifizieren und in die Handlung hineinversetzen, so entsteht eine Verbindung von Fiktion/Vorstellung und phantasiereicher Lebensumwelt.
  • Reportagen spiegeln auch fremde Kulturen wider. So können Zuschauer Informationen und Anschauungen über andere Länder sammeln und verschiedene Kulturen miteinander vergleichen. Durch dieses sprachliche und emotionale Eintauchen in die Erlebniswelt der Geschichte wird ein Beitrag zur Weltoffenheit des Publikums geleistet.
  • Beim Storytelling herrscht meist eine besondere und entspannte Atmosphäre: Das Erzählen von Geschichten ist ein soziales Erlebnis, das oft mit körperlicher Nähe (Sitzreihen) und mit Anlässen zu gemeinsamen Reaktionen wie Lachen, Betroffenheit, Begeisterung und Erwartungen einhergeht.


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