Was ist HDAV? Hat eine multimediale AV-Präsentation eine höhere Auflösung als DVD´s oder DV-Bänder (größer 720x576Pixel) und ist sie in ein künstlerisches Gesamtkonzept mit rotem Faden eingebunden, so kann man von einer HDAV-Show sprechen. Zur Kennzeichnung der technischen Bildqualität kann ein Qualitätsindex angegeben werden, der die Gesamtpixelanzahl des Bildes (nicht des Displays!) in Millionen ausdrückt.
MeDIA-Maier Definition von HDAV-High Definition Audio Vision (nach oben)
-
HDAV leitet sich vom hochauflösendem Fernsehen (HDTV-High Definition Television) ab
-
Das AV in HDAV leitet sich von der Dia-AV, also der Dia-Audio Vision ab
Audio (lateinisch - audio=ich höre von audire / hören und
Vision (lateinisch - visio (Gen.: visionis) = das Sehen; Anblick; Erscheinung)
-
HDAV garantiert die jeweils technisch bestmögliche Produktions- und Projektions-Qualität.
-
HDAV - High Definition Audio Vision – ist auch eine Qualitätsnorm
-
HDAV ist heller als Diaprojektion, Computerdaten lassen sich heute mit sehr hoher Lichtstärke projizieren. HDAV könnte daher auch in nicht ganz dunklen Hallen eingesetzt werden.
-
HDAV ist eine stimmige, homogene und in sich geschlossenen multimediale Ausdrucksform unserer modernen Zeit, welche die traditionell gültigen Gestaltungsrichtlinien der Dia-AV und des klassischen Filmschnitts beinhaltet.
-
HDAV ist eine Symbiose aus Standbildern, Bewegungen über die Bilder (Zoom, Panorama, Rotation, etc), Video-Laufbildern und Toncollagen. Computerbilder werden über hochwertige Projektoren wiedergegeben, synchron zu Geräuschen, Sprache und Musik.
-
HDAV ist gut, die Bildqualität ist höher als der HDTV-Standard - bei günstigeren Kosten.
-
HDAV ist ein Synonym für künstlerisch gestaltete Produktionen, in welchen die Bildsprachen der Diaüberblendtechnik und die des Videos zusammenfließen.
-
HDAV ist noch neu und verknüpft kreative Medien auf eine ausgefallenen Art und Weise.
-
HDAV lässt Vieles zu, in das hochaufgelöste Standbild kann an beliebiger Stelle ein Videobild eingesetzt werden. Auch mehrer Videofenster gleichzeitig und dass sogar in transparenter Überlappung sind möglich.
-
HDAV- Produktionen sind mehr als nur digital übertragene Diaschauen mit intergrierten Videos ( auch HDV ) oder digitalen Filmen.
-
HDAV ist eine neue, eigenständige, ausdrucksstarke und künstlerische Präsentationsform von höchster Qualität in allen Bereichen.
|
MeDIA-Maier-Tipp: (nach oben)
Die elektronische Projektionstechnik hat sich in den letzten Jahren sehr schnell entwickelt, so dass sie in in Bezug auf Helligkeit und Geräteaufwand die "Analoge Diaprojektorentechnik" überholt hat. Technische Voraussetzungen für eine anspruchsvolle HDAV-Produktion sind allerdings eine hohe Auflösung (siehe Matrix unten) und die bestmöglichste Wiedergabe über einen oder mehrere High-End-Rechner bei optimalen Projektionsbedingungen. Eine, auf den Grundlagen dieses traditionellen Dia-AV-Wissens entstandenen, runde HDAV-Produktionen, kann dann so universell eingesetzt werden, wie es den Erfordernissen entspricht. z.B.
-
Beamerprojektion auf Großleinwand (optimaler Einsatz)
-
Wiedergabe auf dem PC-Monitor
-
Wiedergabe über Fernseher mittels DVD-Player und HD-DVD-Player
-
Auf Großleinwänden in Panorama mit mehreren Beamer in nahtloser Softedgetechnik
-
auf mehreren Monitoren oder Flatscreens
-
als Ableger im Internet
Die Entscheidung, welches Vorführmedium genommen werden kann möchten wir in Form einer Checkliste unterstützen. Klicken sie dazu die Dienstleistungen.../HDAV-Produktionen an. Wir unterstützen sie gerne bei allen Fragen www.rund-um-die.Projektion.de Auch die nötige Software könne sie von uns (kostenlos) bekommen. Gerne produzieren wir nach ihren Vorgaben und mit unserer Erfahrung "extrascharfe" Präsentationen. Wir sind ihr Profi für HDAV, HDV, DVD & Multimedia für Firmen- oder Produkt-Vorstellungen in bestmöglicher Qualität.
|
Club-Informations-Veranstaltungen (nach oben)
Gerne helfe ich auch mit, das HDAV-Verständnis zu vervollständigen, z.B. durch die Gestaltung eines Vortrags in ihrer Firma oder in ihrem Club. Nach wie vor gelten auch hier die Regeln der dramaturgisch ideal gestalteten Projektionskunst ohne Makel.
Selbstverständnis des AV-Dialog e.V. (nach oben)
Hilfreich ist das "Selbstverständnis" des AV-Dialogs, dem Verein für audiovisuelle Kommunikation, welches ich mir Leiter der Regionalgruppe Unterland gerne zu Eigen mache.
-
Der AV-Dialog e.V. ist ein freier und unabhängiger, gemeinnütziger Verein zur Förderung des Diaporamas, der Diaschau, der HDAV-Projektion, etc. als künstlerisches Ausdrucksmittel sowie zur Förderung und Wahrnehmung kultureller Belange. Er bildet eine Gemeinschaft von Freunden auf der ganzen Welt die sich bei Gestaltung und Präsentation von Diaporamen, Dia AV's, digitaler Projektion, HDAV´s und Tonbildschauen gegenseitig anregen und fördern.
-
Der Verein versteht sich als Anlaufstelle und Plattform für alle diejenigen, die Fotografie, Projektion und multimediale Elemente als Ausdrucksform nutzen oder dahingehend erst einsteigen wollen. Mitglieder haben die Möglichkeit sich auszutauschen, Kontakte zu pflegen und die eigenen kreativen Fähigkeiten einzubringen und zu steigern. Er bietet Mitgliedern individuelle Unterstützung in gestalterischen, technischen und organisatorischen Bereichen. Absicht der Mitglieder: "Ich habe etwas zu sagen und will das multimedial vermitteln"
-
Ausgangsbasis ist das stehende Bild, von welchem Medium auch immer, das durch bewegte Bilder ergänzt werden kann.
-
Die Technik der Präsentation ist sekundär, entscheidend ist die Botschaft, die mit einem geeigneten Medium produziert und präsentiert wird.
MeDIA-Maier. im Mai 2003
|
Was ist HDTV? (Nicht HDAV!)
High Definition Television (ergänzt aus Wikipedia ), HDTV, Hochauflösendes Fernsehen, ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichem Fernsehen durch eine größere (sichtbare) Zeilenzahl, erhöhte Auflösung und ein verändertes Bild-Seitenverhältnis (5:3 und 16:9) auszeichnen. HDTV kann mit den bekannten Bildwechselraten 25/50 Vollbilder pro Sekunde/50 Halbbilder pro Sekunde und 24/30/60 Vollbilder pro Sekunde/60 Halbbilder pro Sekunde arbeiten.Die höhere Zeilenzahl ermöglicht einen geringeren Betrachtungsabstand von etwa dem 1,2- bis 2-fachen der Bildbreite und damit einen eher dem breitwandigem Kinobild entsprechenden Gesamtbildeindruck. Insgesamt bietet HDTV also wesentliche Verbesserungen der Bildqualität gegenüber dem jetzigen Standard.HDTV wird in Europa bislang nur spärlich genutzt. Als erster und bislang einziger europäischer Sender ging am 1. Januar 2004 Euro1080 (heute umbenannt in HD1) auf Sendung, der 200 Stunden Material in einer Schleife wiederholt. Obwohl es in Australien bereits länger 25/50-Hz-HDTV im Regelbetrieb gibt, existieren in Europa nur wenige HDTV-fähige Endgeräte; dies sind bisher hauptsächlich Computer, ein spezieller HD-DVB-Receiver sowie eine Hand voll Fernsehgeräte, die an diesen HD-DVB-Receiver angeschlossen werden können. Dies führt dazu, dass es außer einigen wenigen Neugierigen keine Kunden von HDTV-Technik gibt.Die ersten HDTV-Filme sind auf DVD erhältlich. SAT1 und PRO7 haben bereits erste HDAV-Filme über ASTRA gezeigt. Der Bezahlsender Premiere hat den Start von drei HDTV-Programmen angekündigt. Der HDAV-Sender HD-1 ist schon seit dem 01.01.2004 aktiv. ProSieben und Sat.1 haben weiteres Interesse an HDTV gemeldet, wobei ProSieben bereits am 14. Oktober 2004 den dokumentarischen Film „Pride - Das Gesetz der Savanne“ und Sat.1 am 29. und 30. November „Die Nibelungen“ in HDTV-Qualität ausstrahlten. Der Eurovision Song Contest 2003 wurde bereits in HDTV aufgezeichnet, konnte aber live nirgends darin empfangen werden. Für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde der technische Dienstleister T-Systems verpflichtet, seine Übertragungswege aus den Stadien zum IBC (Sendezentrum) in München auf HDTV umzurüsten. Es ist aber noch nicht bekannt, in welchen Staaten die lizenzinnehabenden Sender dieses Signal auch an die Endnutzer ausstrahlen werden. Der Sport-Broadcaster TopVision hat für 2005 bei Sony den ersten deutschen HDTV-Übertragungswagen bestellt.Zur optimalen Ausnutzung von HDTV müssen Geräte mit einer Auflösung von mindestens 1920 × 1080 Pixeln angeboten werden – gute Plasmabildschirme stellen heute erst 1366 × 768 Pixel (16:9) dar, als HDTV-fähig beworbene LCD-TV mit WXGA 1280 × 768 (15:9) gibt es ebenfalls im Handel. Am Besten jedoch sind Beamer geeignet die diese Auflösung auch GROSS auf die Leinwand bringen.
|
Typische Darstellungsarten mit ihren Pixelgrößen (nach oben)
| HDAV Qualitäts Index |
Kurz-Bez. |
System, Name |
Auflös-ung Breite |
Höhe |
Einheit |
Seiten-
verhält
nis Ist |
Bildpunkte |
Datenstrom/ Bitstream/
Frequenz |
Bemerkung |
| |
VCD |
VCD, Video-CD, MPEG-1 |
352 |
288 |
Zeilen |
|
101.376 |
1150 |
|
| Q0,12 |
TV |
Fernsehen/Zeilen bei Halbbildern |
383 |
312 |
Zeilen |
4:3 |
119.496 |
50 bzw 60Hz |
383 Linien, 312,5 Zeilen |
| Q0,14 |
VHS |
VHS/Halbbilder/PAL |
240 |
576 |
Zeilen |
4:3 |
138.240 |
|
|
| |
TV |
Fernsehen/Zeilen real wg Frequenz |
320 |
576 |
Zeilen |
4:3 |
184.320 |
50 bzw 60Hz |
576 da Rest zu 625 gebraucht wird um an den Anfang zu springen |
| |
TV |
Fernsehen/Zeilen theoretisch |
320 |
625 |
Zeilen |
4:3 |
200.000 |
50 bzw 60Hz |
576 da Rest zu 625 gebraucht wird um an den Anfang zu springen |
| |
SVHS |
S-VHS/Halbbilder/PAL |
400 |
576 |
Zeilen |
4:3 |
230.400 |
|
|
| |
SVCD |
SVCD, Super-Video-CD, MPEG-2 |
480 |
576 |
Zeilen |
|
276.480 |
2.600 |
|
| |
VGA |
Video Grafics Array |
640 |
480 |
Pixel |
4:3 |
307.200 |
|
Video Grafics Array |
| Q0,42 |
DVD |
DVD / PAL max. |
720 |
576 |
Zeilen |
|
414.720 |
10.500 |
|
| |
XSVCD |
XSVCD |
720 |
576 |
Zeilen |
5:4 |
414.720 |
6000 |
|
| |
SVGA |
Super-VGA |
800 |
600 |
Pixel |
4:3 |
480.000 |
|
Super-VGA |
| |
XGA |
Extended Grafic Array |
1024 |
768 |
Pixel |
4:3 |
786.432 |
|
Extended Grafic Array |
| |
WXGA |
Wide-XGA |
1366 |
768 |
Pixel |
16:9 |
1.049.088 |
|
Wide-XGA |
| |
SXGA |
Super-XGA |
1280 |
1024 |
Pixel |
4:3 |
1.310.720 |
|
Super-XGA |
| |
SXGA+ |
Super-XGA Plus |
1400 |
1050 |
Pixel |
4:3 |
1.470.000 |
|
Super-XGA Plus |
| |
UXGA |
Ultra-XGA |
1600 |
1200 |
Pixel |
4:3 |
1.920.000 |
|
Ultra-XGA |
| Q2,0 |
HDTV |
HDTV-Ziel |
1920 |
1080 |
Zeilen |
16:9 |
2.073.600 |
|
erste Kameras JVC, Sony |
| |
QXGA |
Quad-XGA |
2048 |
1536 |
Pixel |
4:3 |
3.145.728 |
|
Quad-XGA |
| Q33,1 |
UHDV |
Ultra-HDV (4xHDTV) |
7680 |
4320 |
Pixel |
16:9 |
33.177.600 |
22.2 Ton, 60 HZ |
zukünftiges Digi-Kino Test v. NHK |
(nach oben)
|