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2018-01(Jan)-15; MeDIA-Maier im Urlaubskino der fünfzigsten CMT-Messe (Caravan-Motor-Touristik) Drucken E-Mail

cmt18 hn landDie Rahmenbedingungen waren besser, die Reiseland-Vorträge auch.

Für 13 ,-Euro Eintritt, kamen die Reiseschau-Besucher voll auf ihre Kosten. Circa 50 Reisevorträge wurden/werden täglich auf der CMT in Stuttgart gezeigt. Dabei ist von einfachen Bildvorträgen bis hin zu professionellen Videofilmen alles vertreten. Und vor allem kann der Raum jetzt richtig verdunkelt werde, da die Messeleitung unser Klagen erhört hat und nachträglich Verdunklung Rollos eingebaut wurden. (siehe alte Berichte)

Falls es dann tatsächlich eine Projektionspause gibt, kann man sich in den 10 Hallen über das Reiseland von Neiseeland bis nach Hösslinsülz informieren. Sogar Wohnwagen und Wohnmobile kann man bestaunen und was soll ich sagen, vor Jahren hatte ich einen Wohnwagenbauer nach einem Gespann mit komplett zu öffnender Heckklappe gefragt und in diesem Jahr ist der erste Prototyp bei bezahlbaren Preisen zu bestaunen.

https://www.messe-stuttgart.de/cmt/besucher/rahmenprogramm/urlaubskino/

 

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2009-01(Jan)-18; Vorträge auf der CMT in Stuttgart ("Urlaubskino")

Vorträge auf der CMT in Stuttgart ("Urlaubskino")

Ich habe am Samstag, 17.01.09 zwei Island-Vorträge des Veranstalters "contrastravel" auf der CMT angesehen. Diese fanden jeweils im Vortragsraum C 5.2 statt. Nach meinen Erfahrungen aus 2008 habe ich dieses Jahr auf eigene Vorträge auf der CMT verzichtet. Ich wollte erst mal sehen, ob die aus meiner Sicht gravierenden Mängel in den Vortragsräumen der "neuen" Messe inzwischen beseitigt wurden.

Leider haben sich meine Befürchtungen bestätigt. Trotz einiger Hinweise an die Messeleitung im letzten Jahr hat sich leider nichts verändert, soweit ich das beurteilen kann. Die Oberlichter sind nach wie vor nicht abdunkelbar. Die Jalousien im Eingangsbereich haben nach wie vor breite Spalten, durch die Tageslicht einfällt. Da am Eingangsbereich kein Hinweis erscheint mit z.B. "Vortrag läuft", geht ständig die Tür auf und es kommen auch während des Vortrages permanent weitere Besucher in den Vortragsraum. Bei jedem Öffnen der Tür fällt das grelle Tageslicht auf die riesige Leinwand.

Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, wie solche architektonischen Fehlplanungen passieren können. Und vor allem, daß die nicht wenigstens nachträglich korrigiert werden.

Die Luft in den Räumen ist miserabel, vor allem wenn an dem Tag schon ein paar Vorträge stattgefunden haben. Ich weiß nicht, ob es nur daran liegt, daß die Lüftung nicht in Betrieb ist oder ob gar keine Lüftung installiert ist. Der Referent mußte zu Beginn des Vortrages ca. 10 Min. die Tür offen lassen (mit entsprechendem Lichteinfall), sonst wäre es vermutlich einigen schlecht geworden.

Wie im letzten Jahr sind die Räume zeitlich durchgehend verplant. Es sind keine Umbauzeiten zwischen den Vorträgen eingeplant (sonst würden ja Mieteinnahmen verloren gehen). Dies bedeutet, daß regelmäßig Hektik aufkommt, wenn es dem Ende des Vortrags zugeht. Die ersten Besucher des nächsten Vortrages machen die Tür auf, kommen kurz rein und gehen dann wieder raus. Ein Referent hats da wirklich schwer und die Besucher sowieso bei solchen Störungen.

Die Leinwand ist schätzungsweise ca. 6-7 m breit. Bei den beiden Vorträgen wurden die Bilder jedoch nur auf einer Breite von ca. 1,50 - 2,00m projeziert. Auch die Leinwandhöhe wurde bei weitem nicht ausgenutzt.

Zu den Vorträgen selbst:

Beide Vorträge waren sehr gut besucht, jeweils ca. 100 Zuschauer, alle Sitzplätze waren belegt.

Inhaltlich waren die Vorträge sehr gut und informativ aufgebaut. Auch die vorgestellten Rundreisen ("alle Seiten Islands" sowie "Westfjorde") versprechen schöne Island-Erlebnisse. Getrübt wurden beide Vorträge durch eine teilweise miserable Bildqualität. Helle Stellen waren oft ohne Zeichnung, die Farben sahen aus, als ob hier Scans von Fotos oder gar Katalogbildern gemacht wurden. Einige Bilder waren viel zu dunkel und durch die Lichtverhältnisse im Saal war dann fast gar nichts mehr zu erkennen. Es waren insgesamt nur wenige Bilder dabei, die eine brauchbare Bildqualität hatten.

Autor: D. Schweizer


 

2008-01(Jan)-19; MeDIA-Maier bei Diaschauen auf der CMT-Messe

Die Rahmenbedingungen waren immer noch nicht besser

cmt_werbung_schauenAuch eine Woche nach dem Start der größten Reise- und Touristik-Messe in Deutschland, fristeten die Dia – und Multimedia-Vorträge ein Schattendasein. Die Messeleitung schaffte es trotz verstärkter Werbung nicht die Messebesucher in die Kongresshalle zu lockern, oder wenn sie schon kamen, dann waren sie auf Grund der miserablen Vorführbedingungen gleich wieder weg. Das war aber schade, denn viele Vortragende legten sich mächtig ins Zeug.

So auch Dieter Schweizer vom Fotoclub Obersulm, der schon zum wiederholten Male seine Dias von Island zeigen durfte. cmt_rolleiEr hatte dazu extra einen lichtstärkeren Rollei-Twin ausgeliehen, konnte aber in dem hellen Raum trotzdem nicht mit den helleren Beamern von Projektdesign mithalten. Die hatten dafür, quasi als gerechten Ausgleich, eine schlechte Auflösung, so dass ein in HDV produziertes Video von der DVD nur ganz verschwommen rüber kam. In einem Kongress-Saal gab es sogar einen von uns favorisierten Canon Xeed SX-Beamer, der aber wiederum nur mit einem DVD und mit Aktivboxen eines PC´s betrieben wurde. Auf meine Nachfrage warum die rauminterne Audioanlage nicht benutzt würde, sagte mir die Vortragende, dass die Miete nur für die Audioanlage über 300,- Euro kosten würde! Dabei dachte ich, naiv und menschenfreundlich wie ich bin, dass die interessanten Diaschauen die Messe und ihr Rahmenprogramm bereichern und deswegen zumindest  kostenfrei abgehalten werden können. Doch weit gefehlt, trotz der miserablen Bedingungen und schlechte Werbung musste damit ein Teil der horrenden Baukosten abbezahlt werden. Allerdings fand ich, die nicht ganz so riesige Messeanlage sehr angenehm und auch das kuriose Parkhaus über der Autobahn hat seine Vorteile, spart man sich doch eine Brücke zur Überquerung. An einem Tag fuhr ich mit dem Bus und konnte es nicht glauben, dass die Busfahrt von Heilbronn nach Filderstadt inklusive Eintritt genau soviel kostetet wie der Eintritt allein, nämlich 12,- Euro. Wer soll das noch verstehen?  

Eine im Tagesprogramm angekündigte 3D-Schau über Namibia von Uwe Meyer fand leider auch nicht statt. http://www.namibia-show.de/deutsch/uwemayer.html. Ich kenne Uwe von Comm-Tec und den legendären Nürnbergern Mediale-Festivals des Vereines www.DIAgonale.de deren Webadresse nach der Auflösung des Vereines bei ebay versteigert wurde. Auf meine Nachfrage beim Standpersonal wurde mir gesagt, dass die Messeleitung im letzten Moment die Genehmigung für die 3D-Show verweigert hätte, da ein Meter gefehlt hat? Na ja die Bedingungen in den Hallen wären noch schlechter gewesen als im Kongreßzentrum. So sah man auch nur ganz wenige Power-Point-Vorträge an Minileinwänden an den Messeständen.

Bleibt zu hoffen, dass die Messeleitung daraus lernt und auch bei den Oberlichtern eine Verdunklungsmöglichkeit, sowie adäquate Leinwände in allen Vorführräumen einrichtet. Auch einfache Lichtschleusen-Vorhänge in die Vorführräume täten der Qualität und dem Image der neuen Messe Stuttgart ganz gut.

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Die Bedingungen auf der CMT 2008 waren denkbar schlecht!

Am Samstag den 12.01.2008 besuchte ich am Eröffnungstag die CMT (Caravan-Motor-Touristik-Messe), welche zum ersten Mal in den neuen Messehallen am Flughafen Stuttgart stattfand und die größte Messe ihrer Art sein soll. cmt2008_halleDass es dort ein umfangreiches Dia-Präsentations-Programm gibt, konnten viele Interessierte zunächst nur auf meiner Terminseite www.HDAV.in lesen, da es die Messleitung versäumt hatte das Programm online zu stellen. Auf meine ständigen Nachfragen und auf meinen Druck hin wurde dann ein Tag vor Messebeginn das Programm auf die Seiten gestellt. Zu spät für viele Dia-Veranstaltungen im eigens dafür reservierten Concress-Center. Den interessanten Bericht über den Stromboli besuchten z.B. nur 8 Leute und über das Piemont waren es auch nur höchsten 10 Personen mangels Info. Besser hatten es da die professionellen Reise-Journalisten (wie sie sich selbst nannten) Babara Vetter und Vincent Heiland, nur was die Besucher anbetraf. Sie waren extra angekündigt im Zusatzprogramm der integrierten „Fahrrad und Erlebnisreise-Messe“ und dafür gab es auch ein wenig Plakatwerbung.
Trotzdem waren die Rahmenbedingungen denkbar schlecht. Der nicht voll abdunkelbare Vortragsraum fasste nur ca. 70 Besucher. Die 3 Leica-Diaprojektoren standen ganz am Ende des Raumes und zum Magazinwechsel musste Vincent Heiland von vorne auf den Tisch steigen. Klar dass es dabei passieren kann, dass man in den Lichtkegel kommt. Ist aber gar nicht schlimm, genauso wenig wie die kleine technische Diaprojektoren-Panne im ersten Teil der Diaschau „Abenteuer Donau“. Mit Rad und Kanu vom Schwarzwald ins Schwarze Meer. Viel schlimmer waren die nicht abdunkelbaren Oberlichter, der nicht schließende Vorhang zum Gang hin und die übergrellen Notausgangsbeleuchtungen. Auf der welligen extragroßen Leinwand wurde dann auch richtigerweise nur ein kleines Bild projiziert, damit man überhaupt noch etwas erkennen konnte.

cmt_diasEs war eine Diaschau im klassischen Stil. Barbara Vetter erzählte mit sympathischer Stimme die Abenteuer die so eine kombinierte Rad- und Kanutor mit sich bringt. Eigentlich gab es nicht so sehr viel zu erzählen und in einer spannenden Situation als das Boot kenterte gab es natürlich keine Fotografien. Doch die Situation wurde durch originelle Strichzeichnungen dargestellt.

Nicht nur an dieser Stelle hätte ich mir einen digitalen Vortrag mit all seinen Möglichkeiten gewünscht. Ich glaube es reicht heutzutage nicht mehr schöne Fotografien zu einer schönen Musik mit einer schönen Erzählstimme als Abendprogramm zu bringen. Das Publikum möchte mehr und bekommt ja von den ersten digitalen Vortragskünstlern auch mehr geboten. Gerade die Kentersituation hätte man mit drehendem Strudel und untergehender Kameraausrüstung gut animieren können. Auch fehlten die Geräusche von Wassergeplätscher und Flüchen. Eventuell wollten die Produzenten authentisch bleiben und haben deswegen oft auf O-Ton aus der Konserve verzichtet, schade. Dafür war umso origineller das „Schlupf-Geräusch“ von im Schlamm einsinkenden Füssen zu hören und dabei die verdrecken unbewegten Beine zu sehen. Nur in einer kurzen Filmsequenz hätte dies noch authentischer gewirkt. Dynamische Töne zu einem dynamischen Geschehen auf der Leinwand. Wie gesagt, es fehlte manchmal digitale Möglichkeiten wie z.B. ein  Zoom z.B. auf einen Kuhkopf der aus einem Minihaus herausschaute oder ein Schwenk über das Panorama beim „Eisernen Tores“ einem Donaudurchbruch. Leider gab es auch keine, speziell für die Überblendung fotografierten Bilder, auch gab es keine sequenzielle Fotografie. Dadurch fehlte das "Salz in der Suppe" durch außergewöhnliche Überblendungen oder vielleicht gekonnte "Dritte Bilder". Keine Schärfeebenen-Verlagerungen und keine partielle Einblendung von hellen Bildanteilenen in dunkle. Ich habe schon vor fast 10 Jahren die damals (auch heute noch) gültigen Möglichkeiten für geschickte Überblendungen beschrieben. Leider werden sie zu wenig von einigen Vortragsprofis beachtet.

Auch bei diesem Vortrag gab es „Lichtlöcher“. Nun glaube ich nicht, dass ich dafür überempfindlich bin, aber es ist schon erschreckend wie oft ich dieses Phänomen in den letzten Monaten beobachten musste. Bei der Überblendung von einem Bild auf das nächste sollte im Idealfall die Helligkeit bei 100% bleiben. (außer man will bewusst eine Sequenz auslaufen lassen) Wenn die Helligkeit absinkt und wieder ansteigt, dann müssen sich die Pupillen der Zuschauer an den Helligkeitswechsel anpassen und das ermüdet. Ob man „Lichtlöcher“ hat kann man am besten durch einen Überblendung von zwei gleichen Dias feststellen, man darf im Idealfall keinen Übergang sehen. Das ist bei Diaprojektoren etwas schwieriger als bei den Beamern, dort ist es nur das Unvermögen des Programmierers, aber bei Diaprojektoren muss man die Lampenträgheit der verschieden Projektoren berücksichtigen und dabei spielt auch die Lampenhelligkeit eine wesentliche Rolle. Eine 400Watt Simda hat eine ganz andere Überblendkurve als ein 150 Watt Rollei Projektor. Vincent Heiland hatte auch eine kleine digitale Kamera auf der Kanutour mit dabei, vielleicht zeichnet sich da ein Umstieg an, dann bräuchte er auch nicht mehr den 200 Diafilmen nachtrauern die in der Donau untergegangen sind. http://www.lichtbildarena.de/Vetter-Heiland.3.0.htmlcmt_2008_cd

Übrigens habe ich den originellen Balkan-Bläser-Brass-Soundtrack zur Dia-Reportage "Abenteuer Donau" von Barbara Vetter und Vincent Heiland für 12,- Euro gekauft. Der bläserlastige Soundtrack wurde komponiert und arrangiert von Andes Böhmer und er ist noch kein Mitglied der Gema, also ist der Soundtrack gemafrei. Doch ich möchte hier auf eine Bemerkung auf den www.gema.de Seiten hinweisen, dass wenn ein Komponist Mitglied in der Gema wird, dass dann ALLE sein Weke gemapflichtig werden, auch die vor dem Zeitpunkt der Mitgliedschaft!