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Die richtigen Beamer für die besten Bilder-Präsentationen! (nach oben)
Es gibt viele Beamer die wir ihnen fast alle besorgen können! 
z.B. auch superhelle Sanyo oder Panasonic

 


aber...........

Unsere Empfehlungen für Bilder-Betrachtungen beschränken sich auf die wenigen, "bezahlbaren" LCOS / DILA oder SXRD - Beamer, welche qualitativ als vollwertigen Ersatz für Diaprojektoren in Frage kommen !
Nur diese Beamer sind auch für ernsthafte HDAV-Projekte und HDTV-Kinos geeignet! Alle anderen mit minderer Qualität schaden uns und unserem neuen Medium nur!

 

LCOS / D-ILA / SXRD HDAV-Beamer (nach oben)
Die Crème de la Crème für Brillanz, Auflösung, realste Farbwiedergabe und Großprojektion. Für TV und DVD eigentlich viel zu schade, für HDAV (High Definition Audio Vision) und HDTV das Optimum! Mit einer Auflösung ab SXGA Plus (SXGA+ 1400x1050 Pixel) ist die Projektion von digitalen Dia- Shows (HDAV) dem klassischen Dia ebenbürtig. Keine Pixelstege mehr durch die einzigartige D-ILA (bei JVC) bzw. LCOS (bei Canon) oder SXRD (bei Sony) -Technik. Die neue Referenz der Daten- und Videoprojektion, Ideal als High-End Gerät für Vortragsprofis und für Qualitätsbewusste. Nur dieses Chip-Prinzip kann einen Diaprojektor ersetzen. Wer den Unterschied zwischen seiner Spiegelreflex-Kamera mit Festbrennweite und einer einfachen Kompakt-Kamera kennt, der muss als Ersatz für die hochwertige Diaprojektion auch hochwertige LCOS-Beamer einsetzten, es gibt (noch) keine Alternative.

Zur Foto-Projektion einer "Bildershow" brauchen wir: (nach oben)

  • höchste Auflösung (ab 1400x1050)
  • keine sichtbaren Linien zwischen den Pixel auf der Leinwand (nur DILA, SXRD, LCOS)
  • keine "Fliegengitter" bedeutet auch hoher "Füllgrad" >90%
  • beste, neutralste Farbwiedergabe
  • guter Kontrast
  • ausreichende Helligkeit
  • abgedunkelten Raum
  • brillant weiße Leinwand (Gain 1-1,2)
  • ausreichende Rechner-Power vom optimierten Mini-PC
  • gute Fotografien ;-)) und das beste Präsentationsprogramm Wings Platinum

Die Wahl des richtigen Beamers (nach oben)
Normalerweise beginne ich bei allen meinen Empfehlungen für sinnvolles Präsentations-Equipment mit unten stehender Einleitung. Beim Beamer könnte ich mir die eigentlich sparen, da wir leider zur Zeit kaum Alternativen haben. Trotzdem, auch schon für die zukünftigen Beamergeneration, hier meine Gedanken zur richtigen Auswahl für Bilder-Präsentationen bzw. als Diaprojektoren-Ersatz:


Die wichtigste Frage die man sich immer zuerst stellen muss ist die Überlegung:
Wem will ich meine Geschichte zeigen, wer soll meine Bilder-Präsentation sehen?  (nach oben)

Daran geknüpft sind alle Folge-Entscheidungen, die selbst schon vor der eigentlichen Zusammenstellung der Geschichte eine wesentliche Rolle spielen sollten. Meistens steckt in der Frage: "Wem will ich meine Geschichte zeigen" auch schon der Grund drin "Warum will ich meine Story zeigen" Und wenn klar ist wem ich warum meine Geschichte zeigen will, dann ist auch klar wie ich die Geschichte aufbauen und produzieren muss. Ja selbst die Frage nach der Art der Präsentation ist damit meist schon geklärt, wobei ich beim Thema dieser Seite bin. Welches ist der richtige Beamer?


Wo wird vorgeführt?
Es ist ein großer Unterschied wo und in welchem Umfang ich meine Produktion zeigen will, hier ein paar Möglichkeiten:

  1. Im heimischen Wohnzimmer
  2. Im heimischen Hobbykeller
  3. Im heimischen Videokino
  4. Im Altersheim
  5. In einem Vereinsheim
  6. In einem Gemeindesaal
  7. In einer Kirche
  8. In einem Festsaal
  9. In einer Veranstaltungshalle

Natürlich hat jeder Veranstaltungsort seine eigenen Herausforderungen und Anforderungen, doch eines haben alle gemeinsam. Mit unserem Hobby wollen wir 1A Qualität verbinden, also muss unsere Vorführtechnik auch eine Top-Qualität aufweisen, das gilt erst Recht für das Bild und den Ton, aber natürlich auch für das Präsentationszubehör.

Ich will es gleich vorwegnehmen. Der Engpass bei unserer optischen Kette ist nach wie vor der Beamer. Wenn wir uns die Auflösungsqualität eines Dias vor Augen halten, dann sprachen wir damals bei einem 100ASA Dia von ca. 6000x4000 Linien. Großzügig in Pixel umgerechnet wären das 25 Millionen Pixel, eine Auflösung die noch von keinem Beamer erreicht wird. Aber allein die Auflösung macht nicht den großen Unterschied aus. Auch konnte ein Dia auf Grund des chemischen Aufbaues nahezu unendlich viele Farben darstellen, bei den besten Beamern sind wir bis jetzt nur an den erweiterten Adobe-Farbraum gebunden. Der wesentlichste Unterschied, der auch einem ungeübten Betrachter sofort ins Auge fällt, sind die unschönen Treppenstufen und die feinen gitterartige Linien die sich rasterförmig durch das Bild ziehen, bzw, über unser schönes Foto legen.

Muss ein Beamer ein Fliegengitter haben? (nach oben)
Da die Kippspiegel bei den DLP-Beamern oder die LCD´s nie nahtlos aneinander gebaut werden können, sind die my-großen Abstände (my=tausendstel Millimeter) der Einzel-Chip-Pixel auf der Leinwand als dunkle feine Stege sichtbar. Je größer wir projizieren desto breiter sind die Stege. Diese Stege schlucken nicht nur Helligkeit (ca. 15% auch Füllgrad genannt) sondern sie sorgen beim Betrachter auch dafür, dass ein "digital schlechter Eindruck" entsteht. Das muss allerdings schon lange nicht mehr sein. In der Zwischenzeit haben die Beamerhersteller JVC, Sony und Canon, Chips entwickelt, welche diese Pixelstege nahezu vermeiden. Mit dem ersten serienreifen und bezahlbaren Heimbeamer DLA SX21 hat JVC im Jahre 2002 einen Meilenstein gesetzt. Dies war der erste brauchbare Beamer mit dem LCOS-Prinzip. JVC nannte sein Chip-Prinzip DILA und Sony nennt es SXRD. Nur mit diesem Prinzip, der quasi verspiegelten Rückseiten von LCD-Chips, ist eine nahtlose Projektion möglich. Wenn wir diese Beamer einsetzten, können wir etwas Unglaubliches aber wünschenswertes bei unseren Präsentationen beobachten. Die Zuschauer unterhalten sich nicht mehr über die Vor- und Nachteile der digitalen Projektion, sondern über die Qualität der Fotografie oder des Filmes. Eine Entwicklung die uns als Produzenten nur dienlich ist. Also, um Fliegengitter zu vermeiden muss es ein LCOS-Beamer sein! (LCOS,DILA,SXRD)

canon_auge_lcd
canon_cad_lcd
 lcos-lcd-chip-prinzip
Ausschnitt aus einem LCD-Bild mit dem Prinzipbedingten typischen "Fliegengitter" wie auch bei DLP´s Ausschnitt aus einer CAD-Projektion eines LCD-Beamer mit den typischen "Treppenstufen" und flauem Kontrast
Chip-Prinzip LCD, nur ein Teil des Lichtes gelangt durch offene LCD´s. Selbst geschlossenen LCD´s lassen Licht durch
 canon_auge_lcos  canon_cad_lcos  lcos_chip_prinzip
LCOS-Bild mit nicht sichtbaren bzw. sehr viel feineren Pixelstegen, welche man bei normalem Betrachtungsabstand nicht sieht Keine "Treppenstufen" durch höhere Auflösung und LCOS-Prinzip, klarere Farbe, besserer Kontrast., feinere Linien LCOS-Prinzip, Ansteuer-Elektronik sitzt nicht im Lichtweg sondern hinter der verspiegelten Rückseite, mehr Licht kommt an, keine Pixelstege

Helligkeit bei Großbildprojektion (nach oben)
Um auf meine Einleitung zurückzukommen, der räumliche Rahmen der Projektion ist natürlich schon wichtig. Wenn ich im heimischen Videokino eine Präsentation habe, kann es auch ein etwas lichtschwächerer Beamer sein. Sobald ich aber meine Schau vor großem Publikum zeigen will, brauche ich eine große Leinwand und deshalb auch einen hellen Beamer. Als Faustformel kann man in Abhängigkeit vom Umgebungslicht sagen, dass wir mindestens ca. 200-300 ANSI-Lumen pro Quadratmeter brauchen. Also kommt momentan (Mai 2007) nur die LCOS-Beamer von Canon in Frage, da sie zusätzlich zum besten Chipsystem auch über 2500 bzw. 4000 ANSI-Lumen verfügen. Um die Helligkeit momentan weiter zu steigern bleiben uns leider nur zwei (teure) Möglichkeiten:

  1. Wir projizieren das gleich Bild mit einem baugleichen Beamer auf die gleiche Fläche und haben dadurch etwa die Hälfte an Helligkeit mehr, oder
  2. Wir projizieren mit mehren Beamern leicht überlappend nebeneinander, so dass das Bildfeld eines einzelnen Beamers kleiner und dadurch heller ist.

Andere Eigenschaften von Beamern wie Geräuschpegel (nach oben)
Da wir ja keine Wahl haben, erübrigt sich momentan diese Diskussion, aber für die Zukunft sei gesagt, dass auch die Geräuschentwicklung und die Bedienbarkeit wichtige Faktoren bei der Beamer-Entscheidung sind. Diese Bedingungen sind aber eher für den Einsatz im heimischen Bereich interessant. Klar ist, wenn man in einem kleinen Raum sitzt und leise Tonpassagen genießen will, dass dann ein lautes Lüftergeräusch stören kann. Genauso klar ist, dass 4 Diaprojektoren mit ihrem "Klick-Klack" des Transports und ihren Lüftern um Welten lauter waren. Ja selbst die Gebläse vom PC´s sind unter Umständen lauter als ein Beamer, also würde ich persönlich diesen Punkt nicht zu sehr überbewerten.

Kontrast (nach oben)
Der Kontrast eines guten Dias erlaubte es uns in hellen Wolken genauso wie in Schatten von z.B. Bäumen noch Strukturen und Unterschiede zu erkennen. Bei einfachen Beamern ist das nicht der Fall, und unsere Fotografie oder unser Videofilm verliert an Informations-Inhalten. Um dies zu vermeiden kann der Kontrast nicht gut genug sein, allerdings trägt er nicht so stark zu einer Qualitätssteigerung bei wie z.b. ein fehlendes LCOS-Prinzip.

Ideal-Beamer der Zukunft (nach oben)


  • Höchste Auflösung ohne "Fliegengitter"
  • Ausreichende Helligkeit für große Leinwände
  • Hoher Kontrast für ideale Bildwiedergabe
  • natürliche Farbwiedergabe
  • Geringer Geräuschpegel
  • Transportabel für Vorträge 
  • Weitere Details mit Links zu den HDAV-Beamern  (nach oben)  

    diverse Bildgrößen- und Abstandsrechner

    Hier gibt es auch einen AV- Bildrechner für Beamer von AV Views www.av-views.com
    Auch der ist nicht schlecht bei www.HCinema.de
    Noch einen Leinwandrechner von der AV- Firma Schröder www.schroeder-av.de
    Abstandskalkulator von Norbert Ott mit integrierter Sehleistung!
    Sanyo mit Wechseloptiken Abstandskalkulator
    http://www.projectorcentral.com/Canon-REALiS_SX50-projection-calculator.htm

    Beamer im Einsatz  (nach oben)
    Wer übrigens die Beamer im Einsatz sehen will, kann gerne zu unseren AV- Treffen ( siehe www.HDAV.in ) kommen, oder einen Termin direkt mit mir in meinem Studio ausmachen.
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    Die notwendige Lichtleistung (ANSI-Lumen) eines Beamers hängt von mehreren Faktoren ab:

    1. Entfernung Projektoren zur Leinwand (wegen Schmutzpartikel in der Atmosphäre z.B. Rauch)
    2. Größe/Fläche der Leinwand
    3. Qualität der Projektions-Optik
    4. Refelexionsgrad/Qualität des Leinwandtuches
    5. Umgebungslicht/Rest-Streulicht aus dem Raum auf die Leinwand
    6. Betrachtungsabstand 

    zu 1.) Lassen wir zur Schätzung der Beamerhelligkeit außer Betracht
    zu 2.) Je größer das projizierte Bild, desto dunkler wird es. Teilt man den Lichtstrom [Lux] durch die Größe des
             Bildes/Leinwand, so erhält man die Lumen pro Quadratmeter.
    zu 3.) Lassen wir zur Schätzung hier wegfallen, es gelten aber die Qualitätsregeln wie bei der Fotografie
    zu 4.) Über den Gainwert habe ich mich auf der Auswahlseite von Leinwänden schon ausgelassen.
             Ein optimaler Wert ist bei ca. 1,0-1,2
    zu 5.) Für eine optimale Bildqualität sollte der Kontrast zwischen dem Lux-Wert des projizierten Bildes
             und der dahinter liegenden Fläche mindestens ein Verhältnis von 5:1 betragen.
    zu 6.) Bei unserer Faustformel gehen wir davon aus, dass der Betrachter nahe der Leinwand sitzt, als Faustwert gilt 
             hier Idealerweise das 1,5-2 fache der Leinwandbreite, damit sein Blickfeld nahezu 100% ausgefüllt ist. Ansonst
             sinkt die Helligkeit im Quadrat mit jedem Meter weiterem Betrachtungsabstand. Ein nicht zu vernachlässigender
             Wert. Also die besten Plätze sind im Beamerkino vorne und nicht hinten!

     Hier Schätzung
    05 Lux =
    40 Lux =
    80 Lux =
    180 Lux =
    400 Lux =
    500 Lux =
    1000Lux =
    10.000Lux =
    20.000Lux =
    100.000Lux =
    für Rest- Streulicht aus dem Raum auf die Leinwand:
    dunkler Kinoraum
    abgedunkelter Raum
    normaler Raum ohne Deckenlicht
    Hellraum bei bedecktem Himmel
    normal helles Umgebungslicht
    Bürobeleuchtung
    TV-Studiobeleuchtung
    im Schatten eines Sommertages
    bedeckter Sommerhimmel
    heller Sommerhimmel 

    Ein weiterer Fehler in unserer Formel sind die ANSI-Lumen-Angaben der Hersteller. Bei noch keiner Nachmessung hat man erlebt, dass die tatsächlichen Angaben im Prospekt auch der gemessenen Helligkeit der Beamer entsprachen. Auch sind die Maximalwertangaben meist im unbrauchbaren Präsentationsmodus zu finden, welcher auf Farben keine Rücksicht nimmt. Sehen sie diesen „Rundungsfehler“ als weitere Ungenauigkeit in der Faustformel an, die eher zum Abschätzen der „normalen“ Bedingungen taugt als für Extrembetrachtungen. Um die Genauigkeit zu erhöhen müsste man sehr tief in die physikalische Tiefe einsteigen und wie gesagt wir suchen nur eine Faustformel.

    Faustformel-Berechnung der notwendigen Lichtleistung eines Beamers mit Formelumstellungen:

    notwendige  
    ANSI [Lumen] Projektor =

     Umgebungslicht [Lux] x 5 (Umgebungskontrast)  x Leinwandoberfläche [m2]
                              Reflexionswert (Gain)

     höchstens  
    Umgebungslicht [Lux]  =

    ANSI-[Lumen] Projektor x Reflexionswert   (Gain)
    5 (Umgebungskontrast)  x Leinwandoberfläche [m2]

    maximale 
    Leinwandfläche [m2] =

     ANSI-[Lumen] Projektor x Reflexionswert   (Gain)
    5 (Umgebungskontrast)  x Umgebungslicht [Lux]

    erwarteter  
    Reflexionswert   (Gain) =

      Umgebungslicht [Lux] x 5 (Umgebungskontrast)
    ANSI-[Lumen] Projektor

    ein Beispiel:
    welches Rest-Raumlicht (Umgebungslicht) verträgt folgende Ausrüstung?
    Canon Xeed SX50; 2500ANSI-Lumen
    Leinwand: 400x300cm Gainwert 1,1 

    Umgebungslicht = 2500x1,1 = 45,83 also ein abgedunkelter Raum, ohne Kinoraumbedingungen hat reicht aus.
                                5 x 12

    Als Faustformel kann man in Abhängigkeit vom Umgebungslicht sagen, dass wir ca. 100-200 ANSI pro Quadratmeter brauchen. Daraus abgeleitet ergibt sich die Aussage, dass die ANSI-Lumen des Projektors geteilt durch die Fläche der Leinwand folgendes Restraumlicht verträgt: 

    • 000- 100 Lumen/m2 = auch in dunklen Räumen ist nur eine eingeschränkte Projektionsqualität möglich
      (total schwarzes Kino ohne Fluchwegbeleuchtung)
    • 100- 250 Lumen/m2 = Raum gut abdunkeln
      (Vorführsaal, Parketboden, helle Decke)
    • 250- 400 Lumen/m2 = Raum muss nicht völlig dunkel sein.
      (Licht um im Dunkeln den Weg und Personen zu sehen)
    • mehr 400 Lumen/m2= Projektion in einem hellen Raum möglich, bei Schutz gegen direkte Sonneneinstrahlung
      (etwa soviel Licht um gerade schon Zeitung zu lesen)

    hier gehts zum HDAV-Internetshop 

    (nach oben)


    Projektoren-Auswahl (Mit WAS?) (nach oben)
    hier nur eine Kurz-Checkliste

     

    1. Auflösung, was wird gezeigt?
    Je höher die Auflösung, desto detailreicher und schärfer das Bild. LCOS-Technik verhindert Fliegengitter also störende Gitterstege und Pixeltreppen auf der Leinwand. Aktuell ist 1920x1200Pixel. Mittelfristiges Ziel wird doppelte HDTV-Auflösung mit 2840x2160Pixel sein, für DVD-Qualität reichen auch 800x600Pixel. Was soll damit gezeigt werden? Bei Fotos ist eine höhere Auflösung sinnvoller wie z.B. bei DVD´s und Power-Point-Präsentationen.

    2. Projektorenart
    Am Anfang gab es Röhrenprojektoren, die ähnlich einer Bildröhren mit drei Elektronenstrahlen arbeiten. Nachteile waren die geringe Helligkeit, das große Volumen und die aufwändige Justierung. Für die portablen Projektoren sind deshalb LCD und DLP-Beamer sinnvoll. DLP haben Kippspiegel und sind besser im Schwarzwert. Ein Farbrad macht den unschönen Regenbogeneffekt. LCD sind oft preiswerter und flimmerfrei.
    Die Krönung ist momentan eine Weiterentwicklung der LCD-Beamer als LCOS, SXRD oder DiLA-Beamer.
    LCOS/DiLA/SXRD (Prinzipbedingt ohne Pixelstege); LCD (wenig Kontrast); DLP (hoher Kontrast aber Regenbogeneffekte); Röhren-Beamer (nur stationär im kleinen Kino)

    3. Helligkeit, Wo wird etwas gezeigt
    In abgedunkelten Räumen (Kino, Hobbyraum, Vorführraum, etc.) reicht eine normale Helligkeit ab 1500ANSI-Lumen. Je mehr Umgebungslicht vorhanden ist ( Foyer, im Freien, nicht abdunkelbarer Versammlungsraum, etc) und je größer das Bild werden soll, desto heller muss der Projektor sein. Bei außergewöhnlichen Einsatzfällen kann man auch mit 2 Beamern auf ein Feld arbeiten und so die Helligkeit erhöhen. Dies nennt man Stacking. Als grobe Faustformel kann man die Lumen pro m2 ausrechen und abschätzen dass 100- 250 Lumen/m2 = nur bei gut abgedunkelten Räumen funktioniert und 250- 400 Lumen/m2 = der Raum muss nicht völlig dunkel sein.
    ab 1000 ANSI-Lumen (Kino, Hobbyraum, Vorführraum, bis 4m)
    bis 2500 ANSI-Lumen (reicht bis 6x4,5m in dunklen Räumen)
    bis 4000 ANSI-Lumen (z.Zt als LCOS-Beamer z.B. Canon XEED SX7);
    10.000 ANSI-Lumen (Beamer so groß wie ein Reisekoffer, Großbildleinwand 10m, Bühneneinsatz, Hellräume)

    4. Geräusche
    Wenn ein üblicher Diaprojektor mit seinen Gebläsen und Transportgeräuschen in Ordnung war, dann reicht ein normaler Geräuschpegel bis 38db. Je störender, desto leiser kann der Projektor sein. Die Geräusche und Baugröße laufen oft konträr zu der Helligkeit. Je heller und kleiner, desto lauter.

    5. Größe
    Je kleiner desto dunkler und desto eingeschränkter der Funktionsumfang.
    Taschenbeamer (wie Pocket-PC)
    Miniportable Beamer (wie DINA4)
    Tischbeamer (wie Diaprojektoren)
    Festinstallation-Beamer (so groß wie ein Reisekoffer)

    6. Kontrast
    Wird bei Bildern etwas überbewertet, da wenig Nachtaufnahmen, für Videos wichtiger, natürlich in Abhängigkeit zur Helligkeit und Schwarzwert

    7. Anschlüsse
    für die beste Bild-Wiedergabequalität wird ein HDMI oder DVI-Anschluß empfohlen der eher bei hochwertigen Beamern zu finden ist.

    8. Farben
    Wird meiner Meinung zu wenig bewertet. Oft werden knallige und übersatte Farben gewünscht, die aber nicht mehr der Realität sondern plakativen Werbebroschüren entsprechen.

    9. Marke
    Spielt im unteren und mittleren Preissegment kaum eine Rolle. Wir empfehlen für LCOS nur Canon, JVC, Sony,

    10. Lampenlebensdauer
    in der Regel um 2000h bei 400-500 Euro Lampenkosten, macht 25 Cent pro Stunde. Es gibt auch welche mit 4000h Lebensdauer

    11. Preis
    Je teurer desto leistungsstärker und umfangreicher in der Ausstattung

    ban_media_maier